GLOSSAR.
WAS IST DAS ERTRAGSWERTVERFAHREN?
Das Ertragswertverfahren ist das Bewertungsverfahren der ImmoWertV für vermietete Immobilien. Der Wert ergibt sich aus dem Bodenwert und dem Barwert der nachhaltigen Reinerträge über die Restnutzungsdauer des Gebäudes.
SO WIRD GERECHNET.
Rechenbeispiel mit runden Zahlen, vereinfacht und ohne Marktanpassung:
- Rohertrag (Jahresmiete): 150.000 €
- minus Bewirtschaftungskosten: 30.000 €, ergibt den Reinertrag von 120.000 €
- minus Bodenwertverzinsung: Bodenwert 1.000.000 € mal Liegenschaftszins 3 % ergibt 30.000 €
- Gebäudereinertrag 90.000 € mal Barwertfaktor für 40 Jahre Restnutzungsdauer bei 3 % (rd. 23,1) ergibt rd. 2.080.000 €
- plus Bodenwert 1.000.000 € ergibt einen Ertragswert von rd. 3.080.000 €
WARUM DAS FÜR SIE WICHTIG IST.
Bei Mehrfamilienhäusern und Gewerbeimmobilien bestimmt der nachhaltige Ertrag den Wert, nicht die Baukosten. Wer die Stellschrauben kennt, Miete, Kosten, Liegenschaftszins und Restnutzungsdauer, versteht, warum sich Preise unterscheiden.
VERWANDTE BEGRIFFE.
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Stand: November 2026, AENGEVELT Research.