CITY SHORTY – FRANKFURT/MAIN.

KEYFACTS.

Frankfurt auf einen Blick

Frankfurt/Main: Geldumsatz am Immobilienmarkt.

Der Gesamtimmobilienumsatz (Asset- und Share-Deals) in Frankfurt am Main belief sich im Jahr 2021 auf EUR 11,5 Mrd., was einer Steigerung von 16,8 % bzw. EUR 1,6 Mrd. gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Das Marktvolumen der gehandelten Bürogebäude steigerte sich mit einem Ergebnis von knapp EUR 2 Mrd. um gut 5 % im Vergleich zum Vorjahr (EUR 1,9 Mrd.). Damit zeigen die gehandelten Büroimmobilien mit rd. 28 % zum wiederholten Male eine hohen Umsatzanteil am Transaktionsvolumen.

Der Bereich der Eigentumswohnungen konnte im Berichtsjahr 2021 ein neues Rekordergebnis einfahren. Mit einem Transaktionsvolumen von rd. EUR 1,9 Mrd. wurde die 2-Milliarden-Euro-Marke nahezu erreicht und das Vorjahresergebnis markant um 23 % übertroffen.

Auch der Teilmarkt der unbebauten Grundstücke zeigte sich äußerst dynamisch. Mit einem Umsatz von rd. EUR 1,1 Mrd. wurde das beste Ergebnis aller Zeiten erzielt. Dies entspricht einer Steigerung von herausragenden 67 % gegenüber dem Vorjahr (2020: EUR 631 Mio.).

Büromarktregion Frankfurt/Main: Entwicklung von Flächenumsatz, Angebotsreserve und Spitzenmiete.

Mit einem Büroflächenumsatz von rd. 449.000 m² ließen sich 2021 am Frankfurter Büromarkt klare Tendenzen einer zunehmenden Dynamik feststellen. Zwar lag der Gesamtumsatz knapp 8 % unter dem Zehnjahresmittel, das Vorjahresergebnis konnte indessen um 35 % übertroffen werden. Zusätzlich konnte sich die Mainmetropole mit einer abermals gestiegenen Spitzenmiete von nunmehr EUR 45,50/m² als der teuerste Bürostandort Deutschlands behaupten.

Die kurzfristig insgesamt verfügbare Angebotsreserve stieg in Frankfurt gegenüber dem Vorjahr um ca. 220.000 m² auf aktuell 1.030.000 m², was einer Steigerung der Leerstandsquote von 7,0 % auf 8,9 % entspricht.

Die Fertigstellungen verringerten sich gegenüber dem Vorjahr um 9,5 % auf 200.000 m², übertreffen aber dennoch das langjährige Mittel bei Weitem. 50 % der fertiggestellten Büroflächen im Berichtsjahr entfielen auf die Frankfurter Bürozentren und Nebenlagen. Aktuell befinden sich rd. 620.000 m² Bürofläche bereits im Bau, wovon für 2022 die Fertigstellung von rd. 140.000 m² anvisiert wird.

Frankfurt/Main: Marktanteile der Wohninvestmentprodukte 2021.

Das Verkaufsvolumen von Eigenheimen wuchs 2021 gegenüber dem Vorjahr nochmals an: Der Gesamtgeldumsatz belief sich auf ca. EUR 487,7 Mio. und zog damit um EUR 60,3 Mio. bzw. 16,6 % an. Die mittleren Kaufpreise für Eigenheime stiegen 2021 gegenüber dem Vorjahr um moderate 1,2 % auf rd. EUR 862.000.

Mit 3.443 Transaktionen von Eigentumswohnungen und einem Umsatz von EUR 1,9 Mrd. ist die Zahl der Kauffälle im Pandemiejahr gegenüber dem Vorjahr um 8,7 % gestiegen, die Umsätze sogar um markante 23 %. Der durchschnittliche Kaufpreis der veräußerten Eigentumswohnungen stieg um 13,5 % an und stellt sich nunmehr auf rd. EUR 556.500 (2020: EUR 490.500). 2021 wurden 4.203 Neubauwohnungen genehmigt, was einem Anstieg von 49 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.

In Frankfurt lagen die Angebotsmietpreise für Neubauwohnungen (60-80 m² gehobene Ausstattung) im vierten Quartal 2021 durchschnittlich bei EUR 16,11/m² und zogen somit gegenüber dem Vorjahr um 3,8 % an. Die aktuellen Marktmieten bewegen  in den guten bis sehr guten Wohnlagen Frankfurts innerhalb folgender Spannen: 

Altstadt und Innenstadt (EUR 9,50 bis 22,-/m²), Europaviertel (EUR 12,- bis 20,-/m²), Nordend (EUR 10,50 bis 21,-/m²), Sachsenhausen (EUR 9,- bis 19,50/m²) und Westend (EUR 11,50 bis 24,-/m²).

Je nach Ausstattungsqualität und Lage werden diese Preisspannen in ausgesuchten Einzelfällen auch deutlich überschritten.

KONTAKT.

Daniel Milkus

Niederlassungsleiter Frankfurt