CITY SHORTY – DÜSSELDORF.

KEYFACTS.

Düsseldorf auf einen Blick

Düsseldorf: Grundstücksmarkt Entwicklung der Geldumsätze.

2021 wurde ein Geldumsatz (Asset-Deals) von rd. EUR 5,8 Mrd. registriert. Zur Einordnung: Das sind zwar rd. 12 % weniger als im Rekordjahr 2019, allerdings rund 31 % mehr als das Zehnjahresmittel. Die größte Umsatzsteigerung konnte im Bereich der unbebauten Grundstücke verzeichnet werden. Das hier kontrahierte Marktvolumen von rd. EUR 400 Mio. bedeutet einen rasanten Zuwachs von rd. 190 % zum Vorjahr.

Analog zur Umsatzentwicklung stieg im Berichtsjahr 2021 auch die Anzahl der Kauffälle. Wurden im Vorjahr 2020 insgesamt 4.396 Kauffälle erfasst, wuchs die Fallzahl binnen Jahresfrist um 4,8 % auf 4.609 Beurkundungen.

Der Flächenumsatz von rd. 277 ha fiel im Vergleich zum Vorjahr (2020: ca. 145 ha) um rd. 91 % höher aus.

Büromarktregion Düsseldorf: Entwicklung von Flächenumsatz, Angebotsreserve und Spitzenmiete.

Der Büromarkt der Region Düsseldorf (inkl. Umland mit den Städten Erkrath, Hilden, Ratingen, Neuss) erzielte im Berichtsjahr 2021 einen Büroflächenumsatz (inkl. Eigennutzer) von rd. 325.000 m². Er lag damit rd. 40.000 m² bzw. 14 % über dem Vorjahresergebnis (2020: 285.000 m²), jedoch rd. 16 % bzw. 62.000 m² unterhalb des langjährigen Umsatzmittels (Ø 2011 - 2020: 387.000 m² p. a.). 

Sowohl die Spitzenmiete als auch die Durchschnittsmieten sind in eine Seitwärtsbewegung eingetreten. Die gewichtete Spitzenmiete hatte zum Jahresende 2019 rd. EUR 28,50/m² erreicht. Dieses Niveau konnte seitdem gehalten werden.

Im Jahresverlauf 2021 kam es in der Region Düsseldorf zum Ende der Leerstandsreduzierung der vergangenen Jahre. Die kurzfristig insgesamt verfügbare Angebotsreserve stieg gegenüber dem Vorjahr um rd. 70.000 m² an und lag Ende 2021 bei ca. 670.000 m². Die Leerstandsquote für die gesamte Büromarktregion (einschl. Umland) stieg somit von 6,4 % Ende 2020 binnen Jahresfrist 2021 auf aktuell 7,2 %.

Düsseldorf: Umsatzentwicklung auf dem Markt für Wohnimmobilien.

Das niedrige Zinsniveau hatte während des Jahres 2021 noch die verstärkte Wohneigentumsbildung vor allem in einkommensstärkeren Kreisen der Bevölkerung stimuliert. Auf dem Immobilienmarkt für Eigenheime und Eigentumswohnungen hielt der seit 2009 zu beobachtende Höhenflug an: Die 1-Mrd.-Euro-Umsatzmarke konnte 2021 zum elften Mal in Folge überschritten werden. Das Transaktionsvolumen in Höhe von EUR 1,8 Mrd. stellte zudem eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um rd. EUR 149 Mio. bzw. rd. 8,9 % (2020: EUR 1,7 Mrd.) dar.

Die Zahl der Baugenehmigungen ist im Jahr 2021 erneut gesunken. Während im Jahr 2020 insgesamt Genehmigungen für den Bau von 3.212 Wohnungen erteilt wurden, sank die Anzahl der Genehmigungen im Berichtsjahr 2021 auf rd. 2.301 Wohneinheiten und lag somit rd. 17,0 % unter dem Mittel der jüngsten Dekade (Ø 2011 - 2020: 2.772).  Auch die Zahl der genehmigten Neubauwohnungen in Mehrfamilienhäusern sank 2021 im Jahresvergleich um rd. 28 % (2021: 1.753 genehmigte Wohnungen, 2020: 2.450 genehmigte Wohnungen).

Die Angebotsmiete in Düsseldorf stieg im Jahresverlauf 2021 weiter kräftig an und bewegt sich aktuell bei durchschnittlich EUR 14,-/m² pro Monat für Neubauwohnungen. Der Mietanstieg im betrachteten Wohnsegment betrug innerhalb der letzten fünf Jahre rd. 25 % (2021: EUR 14,-/m², 2017: EUR 11,17/m²).  Aufgrund der geringen Neubautätigkeit und der langfristig positiven Bevölkerungsentwicklung ist zu erwarten, dass die durchschnittlichen Mietpreise weiterhin ansteigen.

KONTAKT.

Mark Aengevelt

Geschäftsführender Gesellschafter