CITY SHORTY – DRESDEN.

KEYFACTS.

Dresden auf einen Blick

Dresden: Geldumsatz nach Teilmärkten (Asset- & Share-Deals).

Der Geldumsatz durch Verkäufe auf dem konventionellen Immobilienmarkt (Asset-Deals) lag im Jahr 2021 nach vorläufigen Analysen des Dresdner Gutachterausschusses bei rd. EUR 2,2 Mrd. Das waren rd. 25 % bzw. EUR 737 Mio. weniger als im Vorjahr (2020: rd. EUR 2,9 Mrd.). Allerdings liegt dieses Ergebnis im Zehnjahresvergleich (Ø 2011 - 2020: EUR 2,0 Mrd.) rd. 8,8 % bzw. EUR 177 Mio. deutlich über dem Mittelwert. Ergänzend kommen noch die Share-Deals in Höhe von rd. EUR 380 Mio. (2020: EUR 320 Mio.) hinzu. Der Gesamtumsatz summiert sich im Berichtsjahr somit auf EUR 2,6 Mrd. (2020: EUR 3,3 Mrd.).

Das Transaktionsvolumen auf dem Markt für bebaute Grundstücke (Objekte) nahm 2021 im Vergleich zum Vorjahr um rd. 38 % ab und erreichte einen Wert von EUR 1,20 Mrd. Dennoch übertrifft der Geldumsatz das Zehnjahresmittel moderat um 1,4 % (Ø 2011 - 2020: EUR 1,86 Mrd.).

Insbesondere der Handel mit Grundstücksflächen für Wohn- und Geschäftshäuser (+ 144 %), Büro- und Handelsimmobilien (+ 62 %) sowie für Gewerbegrundstücke (+ 47 %) konnten im Vergleich zum Vorjahr herausragende Steigerungen verbuchen.

Dresden: Der Markt für Büroflächen.

Auf dem Dresdner Büromarkt konnte ein Rekordumsatzergebnis von 120.000 m² registriert werden. Das Vorjahresergebnis (2020: 92.000 m²) wurde folglich binnen Jahresfrist um markante 30 % übertroffen, das Zehnjahresmittel sogar um 34 %. Die Betrachtung des Flächenumsatzes nach Größenklassen zeigt 2021 ein überdurchschnittliches Umsatzergebnis in den mittleren und großen Flächensegmenten. Damit setzt sich der in den letzten Jahren begonnene Trend zu Gunsten größerer Transaktionen auch im Berichtsjahr fort.

Im Topsegment des Büroflächenmarktes stiegen die Spitzenmieten (Median der 3 - 5 % der teuersten Vermietungsflächen) weiter an. Mit EUR 16,-/m² liegt die Spitzenmiete deutlich über dem Dekadenmittel von EUR 13,-/m².

Die mittleren Mieten in den Citylagen steigerten sich auf aktuell EUR 13,-/m². Der angrenzende Cityrand zeichnet für Neuvermietungen eine deutlich positive Entwicklung von 13,4 % auf und lag damit 2021 im Mittel bei EUR 11,-/m² (2020: rd. EUR 9,70/m²).

Der Leerstand nahm im Jahresverlauf weiter ab und liegt bei nunmehr 3,2 % des Bestandes von gut 2,5 Mio. m².

Das Fertigstellungsvolumen lag mit 30.000 m² deutlich über dem Dekadenmittel von rd. 18.500 m².

Dresden: Geldumsatz auf dem Wohnimmobilienmarkt (Assets-Deals).

Das Transaktionsvolumen auf dem gesamten Wohnungsmarkt in Dresden (unbebaut, bebaut,Wohn- und Teileigentum) belief sich auf rund EUR 1,4 Mrd. Damit lag das Ergebnis rd. 10,9 % unter dem Vorjahresergebnis (2020: knapp EUR 1,6 Mrd.), jedoch rd. 25 % über dem langfristigen Mittelwert (Ø 2011 - 2020: rd. EUR 1,1 Mrd.).

Die Mietpreisspanne für Wiedervermietungen im Bestand lag 2021 zwischen EUR 6,50/m² und EUR 11,50/m². Im Durchschnitt stieg die Miete für Bestandswohnungen von EUR 8,10/m² im Vorjahr auf EUR 8,20/m².

Auch im Angebotsbereich Neubauwohnungen zog das Mietniveau weiterhin moderat an. Hier werden im Durchschnitt EUR 11,50/m² bei Neuvermietungen gezahlt. Aktuell werden Mieten zwischen EUR 9,20/m² bis 15,80/m² aufgerufen.

Für den gesamten Wohnungsneubau (Wohn- und Nichtwohngebäude) wurden im Berichtsjahr rd. 2.875 (2020: 3.081) Baugenehmigungen erteilt. Gegenüber dem langfristigen Zehnjahresmittel (Ø 2011 - 2020: 3.645 WE) bedeutet das ein Minus von 21 %.

Der Dresdner Wohnungsmarkt befindet sich auch weiterhin in einer Phase zunehmender Anspannung. Die große Zunahme der Haushaltszahlen und vor allem die Zunahme kleinerer Haushalte sorgte bereits in den vergangenen Jahren für eine gestiegene Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum.

KONTAKT.

Anett Richter

Niederlassungsleieterin Dresden