CITY SHORTY – BERLIN.

KEYFACTS.

Berlin auf einen Blick

Geldumsatz nach Teilmärkten (Asset- & Share-Deals).

Nach Auswertungen des Gutachterausschusses wurde 2021 in Berlin mit dem konventionellen Handel von Liegenschaften (Asset-Deals) ein Transaktionsvolumen von EUR 23,8 Mrd. kontrahiert. Damit konnte die Rekordmarke aus dem Jahr 2019 um satte 12,5 % übertroffen werden. Das Jahresergebnis liegt rd. 30 % bzw. rd. EUR 5,6 Mrd. über dem Vorjahresergebnis 2020. Auch das Mittel der vorangegangen zehn Jahre (Ø 2011 - 2020: EUR 16,3 Mrd.) wurde um 45 % überboten.

Zu den Asset-Deals kommt noch ein beachtliches Share-Deal-Volumen von rd. EUR 6,4 Mrd. Dieses lag damit 2021 sogar um rd. 51 % über dem jüngsten Zehnjahresmittel. Das im Berichtsjahr 2021 erzielte gesamte Transaktionsvolumen des Berliner Immobilienmarktes stellt sich damit auf die Rekordmarke von EUR 30,2 Mrd.

Die Anzahl der im Jahr 2021 abgeschlossenen Asset-Deals betrug nach Angaben des Gutachterausschusses rd. 27.300 und lag damit um 15,2 % über dem Vorjahreswert.

Der Berliner Markt für Büroflächen.

Mit insgesamt rd. 849.000 m² konnte auf dem Berliner Büromarkt eine Steigerung des Flächenumsatzes von rd. 20 % innerhalb eines Jahres verzeichnet werden.

2021 erhöhte sich der nominelle Leerstand auf 689.000 m² bzw. 3,3 % (2020: 2,0 %) des Bestandes.  Die aktuelle Angebotsreserve Bürofläche liegt trotz des Anstiegs damit erst bei rd. 80 % der eine marktausgewogene Funktionstüchtigkeit gewährleistenden Fluktuationsreserve von 829.000 m².

Der Anstieg lässt sich u.a. darauf zurückführen, dass synchron zum vorangehenden temporären Nachfragerückgang die Fertigstellungen 2021 mit 580.000 m² um rd. 23 % über dem Vorjahresergebnis und markante 145 % über dem langjährigen Mittel lagen. Von der bis 2024 geplanten Fertigstellungspipeline sind bereits rd. 1,5 Mio. m² im Bau und rd. 30 % der Flächen vorvermarktet.

Die gewichtete Spitzenmiete ist weiter um rd. 5 % auf EUR 41,-/m² gestiegen.

Die Durchschnittsmiete in Citylagen ist ebenfalls moderat auf EUR 30,50/m² gestiegen.

Am Cityrand war nach Rückgang in 2020 wieder eine leichte Steigerung der Durchschnittsmiete auf EUR 26,-/m² zu verzeichnen.

Berlin: Geldumsatz auf dem Wohnimmobilienmarkt (Assets-Deals).

Das Transaktionsvolumen durch konventionelle Verkäufe (Asset-Deals) von Wohnbauland, Wohnimmobilien (ohne Wohn- und Geschäftshäuser mit mehr als 20 % Gewerbeanteil) und Wohn- bzw. Teileigentum stieg 2021 gegenüber dem Vorjahr nach vorläufigen Analyseergebnissen des Berliner Gutachterausschusses um 32 % bzw. von EUR 10,4 Mrd. auf EUR 13,7 Mrd. und erzielte somit ein Rekordergebnis.

In Berlin wurden im Jahr 2021 nach vorläufigen Auswertungen von Aengevelt Research rd. 17.500 Genehmigungen für neue Wohnungen (Neubau und Bestandsveränderungen, inkl. Wohnungen in Nichtwohnbauten) erteilt, was einem Rückgang um 14 % gegenüber 2020 (20.500 Genehmigungen) entspricht.

Die Genehmigungen für Maßnahmen im Bestand reduzierten sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich um rd. 26 %. Aengevelt Research rechnet in 2021 (inklusive Bestandsmaßnahmen) mit einem gestiegenen Fertigstellungsvolumen von etwa 17.900 Wohnungen (2020: rd. 16.000).

Im Durchschnitt lässt sich im Neubausegment eine Miete von rd. EUR 16,20/m² erzielen, was eine Steigerung von rd. 8,7 % zum Vorjahr bedeutet. Im Bestand sind es rd. EUR 10,90/m².

Die Neubaumieten in besonderen exklusiven Lagen bzw. Objekten stiegen auf aktuell EUR 24,50/m², wobei mindestens rd. EUR 10,50/m² zu erzielen sind.

Bei der Wiedervermietung (Bestand) streuen die zu erzielenden Mietpreise je nach Lage und Ausstattung zwischen EUR 7,40/m² und EUR 18,50/m².

KONTAKT.

Peter Starke

Niederlassungsleiter Berlin