Ein Rückblick mit Blick in die Zukunft:
Fast 100 Jahre AENGEVELT – Das sind fast 100 Jahre
immobilienwirtschaftliche Innovationen
Gegründet wurde das Unternehmen am 1. April 1910
von Leo Aengevelt, dem Vater des heutigen persönlich
haftenden Gesellschafters Willi Aengevelt. Dieser trat
am 1. April 1928 in das Unternehmen ein und
übernahm 1936 im Alter von 24 Jahren dessen
Leitung. 1965 bzw. 1969 begannen dann in
dritter Generationseine Söhne Dr. Lutz
und Dr. Wulff Aengevelt Ihre Tätigkeit im Unternehmen. 1969
wurde die Einzelfirma in die Personengesellschaft "AENGEVELT
Immobilien GmbH & Co. KG" umgewandelt.
In der gesamten 90-jährigen bewegten
Unternehmensgeschichte waren Innovation und die
Positionierung an der Spitze der Immobilienentwicklung
stets das Leitmotiv.
So brachte sich AENGEVELT z.B. nach 1945 mit großem
Erfolg in die wichtigen Fragen von Stadtplanung,
Umlegung sowie Gestaltung insbesondere in Düsseldorf
ein, wo große Raumordnungsaufgaben zu lösen waren.
Hierzu zählte ab 1947 u.a. die gezielte
Mitwirkung an der Neugestaltung des Düsseldorfer
Stadtkerns, z.B. der Königsallee, die Verbreiterung von
Schadowstraße, Immermannstraße und Corneliusstraße, die
Neuanlage der "Tucht-Insel" mit Hochstraße und Berliner
Allee sowie die Um- und Ansiedlung führender Unternehmen
aus Industrie und Wirtschaft.
1955 erbaute Willi Aengevelt das frühere
Stammhaus auf einem Trümmergrundstück der damaligen
Alleestraße 35 – heute Heinrich-Heine-Allee 35.
Ende der 60er Jahre initiierte AENGEVELT die
deutsche Variante der Gewerbeparkentwicklung und
konzipierte in den 70er Jahren
immobilienwirtschaftliche Methoden im Umgang mit
brachgefallenen und unternutzten Industrie- und
Gewerbeflächen, entwickelte erste Ansiedlungsverfahren
und den Beginn des immobilienwirtschaftlichen Umgangs
mit Altlasten, des Abbruch- und Erschließungsmanagements
sowie der
Projektaufbereitung und Projektentwicklung.
In dieser Zeit erstellte das Unternehmen als absolute
Brancheninnovation außerdem die ersten gewerblichen
Mietindizes sowie Kaufpreis- und Renditeindizes, die
seitdem konsequent fortgeführt und veröffentlicht
werden.
Eine weitere Brancheninnovation war ab Anfang der
80er Jahre die kontinuierliche wissenschaftliche
Ermittlung repräsentativer Kaufpreisindizes für Ein- bis
Dreifamilienhäuser und Eigentumswohnungen sowie
von Renditeindizes für Wohn-, Büro- und Geschäftshäuser in
der Region Düsseldorf in Zusammenarbeit mit dem Institut
für Wohnungsrecht und Wohnungswirtschaft der Universität
Köln.
Beispielhaft ist auch die 1979 entwickelte
strikt privatwirtschaftliche Erschließungs- und
Vermarktungsmethode für Gewerbeflächen und
Gewerbeansiedlungen ohne Inanspruchnahme öffentlicher
Finanzmittel. In diesem Rahmen konzipierte AENGEVELT
außerdem die dafür notwendigen
immobilienwirtschaftlichen Instrumente für
Flächenaufbereitung, Altlasten- und Abbruchmanagement,
Projektaufbereitung bis hin zur komplexen
Projektentwicklung und setzte das Verfahren als
Pilotprojekt erfolgreich auf zwei Arealen der Stadt
Langenfeld um. Insgesamt wurden hierdurch Flächen mit
insgesamt rd. 731.000 m² vermittelt und rd. 2.000 neue
Arbeitsplätze in 85 Betrieben geschaffen. 1983
wurde das seitdem als "Langenfelder Modell"
bezeichnete Verfahren für "public-private-partner-ships"
im 1. Bundesbaulandbericht als einziges
Finanzierungsmodell zur privatrechtlichen Erschließung
von in privatem oder öffentlichem Eigentum stehenden
Flächen gewürdigt.
Um der zunehmenden Internationalisierung des
Immobilienmarktes Rechnung zu tragen, trat das
Unternehmen AENGEVELT
1981 als deutscher Exklusivpartner in die "ICPA -
International Commercial Property Associates" - heute
"EPA European Property Alliance " - ein
und baut seither seine vielfältigen internationalen
Marktkontakte weiter aus. ICPA umfasst zu diesem
Zeitpunkt 81 Partnergesellschaften mit rd. 3.000
Immobilienspezialisten. Auch in Deutschland bündelt
AENGEVELT heute wichtige Synergien etwa seit 1989
gemeinsam mit drei weiteren bedeutenden
Immobilien-Dienstleistern, in den umsatzstärksten
Maklerverbund Deutschlands
"DIP Deutsche Immobilien-Partner", der
inzwischen mit insgesamt 6 Partnern von 15 Standorten aus
flächendeckend in ganz Deutschland sowie in Österreich
tätig ist.
Zum Jahreswechsel 1989/1990 nutzte AENGEVELT
die Chancen des Mauerfalls und eröffnete als erstes
westdeutsches Maklerunternehmen eine Niederlassung in
Berlin. Im August 1990 veröffentlichte das
Unternehmen den ersten umfassenden Marktbericht in der
Geschichte des Berliner Immobilienmarktes. Hierzu
veranlasste AENGEVELT umfangreiche Primärerhebungen im
Ostteil der Stadt und beauftragte die
Humboldt-Universität mit der exakten Erfassung und
Flächenfeststellung der Bürogebäude in Berlin-Ost, für
die bis dahin lediglich Schätzungen existierten.
AENGEVELT hat schon sehr früh die Bedeutung einer
fachlich qualifizierten Ausbildung vor dem Hintergrund
immer weiter steigender Anforderungen an die
immobilienwirtschaftliche Beratung erkannt. Das
Unternehmen fördert und fordert deshalb seit Jahrzehnten
die Fort- und Weiterbildung seiner Mitarbeiter, aber
auch den Auf- und Ausbau entsprechender
Lehreinrichtungen. So gehört AENGEVELT zu den
Initiatoren und Gründungsstiftern des im
März 1990 eingerichteten, hochangesehenen
Lehrstuhls für Immobilienökonomie an der European
Business School - ebs; Mitglieder des Unternehmens
sind dort als Dozenten tätig.
Zur Jahreswende 1990/1991 erhielten AENGVELT/DIP von der Treuhand den Auftrag zur
Entwicklung einer Verwertungsmethode für den nicht mehr
betriebsnotwendigen Immobilienbestand ehemaliger
volkseigener Betriebe. Für diese hochkomplexe Aufgabe
kamen dem Unternehmen nun die Erfahrungen mit dem
"Langenfelder Modell" zugute, das
weiterentwickelt wurde. Ergebnis war das "Berliner
Modell", in den neuen Ländern mit identischem Inhalt
bekannt als "TLG-Modell", das anschließend mit großem
Erfolg von AENGEVELT und seinen DIP-Partnern durch 82
nationale und internationale Ausschreibungen mit großem
Erfolg praktiziert wurde und die Immobilienmärkte in
Berlin-Ost und den neuen Ländern marktwirtschaftlich in
Gang setzte. Insgesamt konnten damit Gesamtinvestitionen
von über DM 18,6 Mrd. sowie die Schaffung bzw. Erhaltung
von mehr als 78.000 Arbeitsplätzen in über 400
notariellen Kaufverträgen vertraglich gesichert werden.
Zwischen 1991 und 1996 expandierte das
Unternehmen kontinuierlich weiter und eröffnet
Niederlassungen in Leipzig (1. Oktober 1991), Magdeburg
(1. August 1992), Moskau (1. März 1993) Bonn (1. August
1995) und Frankfurt am Main (1. Mai 1996).
Heute ist AENGEVELT mit über 200
Immobilienspezialisten einer der größten und
erfahrensten international tätigen Immobilien-Dienstleister in Deutschland. Das Unternehmen
bietet seinen Kunden ein Leistungsspektrum, das vom
Verkauf privater Immobilien und Investmentobjekte über
die gewerbliche Vermietung, von der Vermittlung unbebauten
Grundbesitzes und Gewerbe- und Industrieobjekten bis hin
zur kompetenten Beratung und komplexen
Projektentwicklung reicht.
Dazu gehört außerdem das von AENGEVELT kontinuierlich
betriebene, mustergültige Research- und Berichtswesen
mit wegweisenden umfassenden Analysen und Forschungen in
den jeweiligen Marktsegmenten, die, wie ex
post-Betrachtungen belegen, die branchenrelevanten
Entwicklungstrends exakt aufzeigen und als detaillierte
Informations- und Entscheidungsgrundlagen zur Verfügung
stehen.
Die Zukunft im schnelllebigen Zeitalter des
Internets bringt mit einer zunehmenden
Internationalisierung der Märkte und damit ständig steigenden Anforderungen an die
immobilienwirtschaftliche Beratung neue große
Herausforderungen mit sich. Dafür ist AENGEVELT optimal
aufgestellt: das neue Stammhaus am Kennedydamm 55 /
Ross-Straße, welches das Unternehmen im Sommer 2000 bezogen
hat, bietet die besten Kommunikationsmöglichkeiten und
damit Transparenz nach innen und außen. Insgesamt
verbinden sich hier in idealer Weise jahrzehntelange Markterfahrung mit Innovation: AENGEVELT dient dem
Interesse seiner Kunden durch die vollkommene Banken-,
Versicherungs- und Konzernunabhängigkeit.
Vom Kennedydamm in Düsseldorf und seinen fünf Niederlassungen aus schreibt AENGEVELT Immobilien-Zukunft!