Frankfurt, 19. Januar 2000

Positive Bilanz und Ausblick auf dem Frankfurter Neujahrsempfang der AENGEVELT IMMOBILIEN KG:

Frankfurt/Main – EURO-Stadt im Aufwärtstrend

Während des traditionellen Frankfurter Neujahrsempfangs der AENGEVELT IMMOBILIEN KG am 19. Januar 2000 zog Dr. Wulff Aengevelt vor 200 Gästen eine positive Bilanz für das Immobilienjahr 1999 der Region Frankfurt/Main und stellte die aktuellen Trends für 2000 vor.
Die Festansprachen hielten Alfons Faust, Vorstandsmitglied der Wirtschaftsförderung Rhein-Main, und Dr. Hartmut Schwesinger, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH. Während Faust einen Überblick über aktuelle Aktivitäten zur Stärkung der Wirtschaftsregion Rhein-Main und bisher Erreichtes lieferte, erläuterte Dr. Schwesinger den Stand und die Vorbereitungen Frankfurts auf dem Sprung zur "Global City".
AENGEVELT dankte Freunden und Kunden für vertrauensvolle Zusammenarbeit und ihre großzügige Unterstützung der gemeinsam gesponserten "Jugendbegegnungsstätte Anne Frank e.V.". Geschäftsführerin Susanne Wiegmann freute sich über den traditionellen Spendenscheck des Maklerunternehmens.


Nach einem Transaktionsvolumen von ca. 4,5 Mrd. DM im Jahre 1998 wurde in Frankfurt/Main im vergangenen Jahr ein Geldumsatz aus Immobilienverkäufen von ca. 4,7 Mrd. DM erzielt. Dies entspricht einer Steigerung von rd. 5,5% gegenüber dem Vorjahr.

Der Frankfurter Büromarkt
In Frankfurt hielt der Aufwärtstrend am Markt für Büroflächen mit einem eindrucksvollen Rekordumsatz von ca. 560.000 m2 (1998: 550.000 m2) an. Rd. die Hälfte der vermieteten Fläche entfiel auf Großabschlüsse über jeweils mehr als 5.000 m2 .

Frankfurt weist außerdem die bundesweit höchsten Spitzenmietpreise für Büroflächen auf. Dieser Trend setzte sich auch 1999 fort. So hat sich das Spitzenmietniveau im Bankenviertel auf rd. DM 85,-/m2 (1998: rd. DM 65,-/m2) deutlich erhöht, während sich die stadtweit gewichtete Durchschnittsmiete bei rd. DM 33,-/m2 (Vorjahr: rd. DM 30,-/m2) eingependelt hat. In der Frankfurter City registriert AENGEVELT-RESEARCH die gewichtete Durchschnittsmiete mit aktuell rd. DM 54,-/m2. Auch im Westend (rd. DM 44,-/m2) und in der Frankfurter Innenstadt (rd. DM 37,-/m2) hat sich das gewichtete Mietniveau nach oben entwickelt. In den Außenbezirken Frankfurts stagnierten die Mietpreise 1999 weitgehend.

Zu den Highlights zählte AENGEVELT 1999 die Vermittlung von über 2.500 m2 Top-Bürofläche im "TRIANON", einem der bedeutendsten Büroobjekte im Bankenviertel, an die Regus Business Centre GmbH. Der international tätige Bürodienstleister mit Londoner Hauptsitz hat hier seine ersten vollausgestatteten, flexibel verfügbaren Büroarbeitsplätze im Frankfurter Bankenviertel eingerichtet.
Weiterer Schwerpunkt war die exklusive Beauftragung zur Standortbeschaffung durch renommierte Netzwerkbetreiber und einen in Europa führenden Vertreiber von PC-basierten Hard- und Softwarekomponenten sowie durch Unternehmen aus dem Banken- und Finanzdienstleistungsbereich.
Auch im Jahr 2000 stellt die Vermittlung von Top-Büroflächen, u.a. im Exklusivauftrag namhafter Banken, eine der Kerntätigkeiten dar

Fazit 2000
Für das Jahr 2000 rechnet AENGEVELT-RESEARCH ungeachtet anhaltend hoher Nachfrage mit einem möglichen Rückgang des Flächenumsatzes auf rd. 450.000 m2. Grund ist als Folge einer weiteren Reduzierung der Angebotsreserve im Jahre 1999 auf rd. 380.000 m2 (1998: rd. 620.000 m2) bzw. auf rd. 4% des Bestandes (1998: ca. 6,7%) u.a. die zunehmende Verknappung neuwertiger preisattraktiver Büroflächen. Dies führt gleichzeitig zu einem überdurchschnittlich hohen Anteil von Vorvermietungen bei neuen Büroprojekten: Bereits jetzt sind zwei Drittel der bis zum Jahr 2001 fertiggestellten Büroflächen (rd. 340.000 m2) vorvermietet bzw. entfallen auf Eigennutzer. Diese zunehmende Büroflächenverknappung in den nachgefragten Innenstadtlagen hat in diesem Jahr zunehmend auch stärkere Nachfrageimpulse nach modernen Flächen in den Außenlagen und hier ein leichtes Anziehen der Mietpreise zur Folge.

Der Frankfurter Markt für Immobilieninvestments
Nach rückläufigen Umsätzen in den Jahren 1997 und 1998 hat die Investitionstätigkeit in der Region Frankfurt im Jahre 1999 wieder zugenommen. Nachgefragt werden vor allem Büro- und Geschäftshäuser in guten und besten Lagen. Die Anfangsrenditen sind dabei stabil. Sie liegen für Bürohäuser in 1a-Lage weiterhin bei rd. 5,0 bis 5,8%.
Zu den Highlights der AENGEVELT IMMOBILIEN KG Frankfurt im Bereich Investment zählte 1999 u.a. die Vermittlung verschiedener öffentlicher Wohnanlagen mit insgesamt ca. 500 Wohnungen im 8-stelligen Wertbereich an einen privaten Investor. Darüber hinaus beriet die hiesige Niederlassung 1999 beim Verkauf der "Jahrhunderthalle" in Frankfurt/Main-Höchst immobilienwirtschaftlich sowohl die Hoechst-Tochter AREATIS Management GmbH als auch die Erwerberin Deutsche Entertainment AG (DEAG). Außerdem begleitete AENGEVELT Frankfurt BfG ImmoInvest bei der Anschaffung eines prominenten Büro- und Geschäftshauses im Zentrum (Kaufpreis: über 40 Millionen DM).

"Eine unserer Schwerpunkttätigkeiten in diesem Jahr wird die Vermarktung vermieteter Büroobjekte im Exklusivauftrag eines namhaften Mobilfunkbetreibers sein sowie die Vermittlung wohnwirtschaftlich genutzter Objekte der öffentlichen Hand," erläutert Aengevelt die anstehenden Aufgaben im Geschäftsbereich Investment und faßt zusammen: "Angesichts der hohen Mietnachfrage nach Büroflächen, insbesondere im Bankenviertel und Westend, sowie der rasanten Mietpreisentwicklungen in 1a-Lagen (+ rd. DM 20,-/m2 innerhalb eines Jahres) wird sich der positive Nachfragetrend im Investmentbereich auch im Jahre 2000 verstärkt fortsetzen." Indessen bleibt in Frankfurt/Main das Angebot qualifizierter Investmentobjekte knapp.

Der Frankfurter Markt für Einzelhandelsflächen
Die Frankfurter Innenstadt bleibt angesichts hoher Kaufkraft auch im Jahre 2000 ein gefragter Einzelhandelsstandort. AENGEVELT-RESEARCH registriert hier eine starke Nachfrage nach Ladenlokalen an Top-Standorten und den Zuzug neuer Einzelhandelsgruppen, insbesondere auch internationaler Filialisten.
Entsprechend erhöhte sich das Spitzenmietniveau für Einzelhandelsflächen in 1a-Lage im Jahre 1999 auf ca. DM 330,-/m2 erhöht (1998: rd. DM 300,-/m2). Aufgrund des zunehmenden Wettbewerbdrucks ist die Entwicklung in den Nebenlagen gegenläufig: hier stellen sich die Schwerpunktmieten aktuell auf DM 80,- bis 120,-/m2.

Fazit 2000
Bei anhaltend hoher Nachfrage nach 1a-Einzelhandelsflächen besteht auch für die Frankfurter City grundsätzlich die Gefahr von Nachfrageverschiebungen durch große Einzelhandelszentren im Umland. Hier gilt es, mit der Realisierung anspruchsvoller Projekte und Geschäftsneubauten wie z.B. im "UEC", im Bereich "Zeil", am "Steinweg" und "Rathenauplatz" einem "trading down" frühzeitig entgegenzuwirken.


Weitere Informationen:
AENGEVELT IMMOBILIEN KG
Thomas Glodek
Leiter Öffentlichkeitsarbeit
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