Düsseldorf/Moskau, 25. September 2001
"IX. Internationale Immobilienkonferenz Moskau":
Gesetz zu Grund und Boden verabschiedet: Der Moskauer Markt für Gewerbeimmobilien
im Aufwärtstrend!
Die Nachricht verbreitete sich wie
ein Lauffeuer unter den rd. 200 Fachteilnehmern der IX. Internationalen
Immobilienkonferenz Moskau: am Vorabend der Konferenz war das "Gesetz
zu Grund und Boden" wie von AENGEVELT prognostiziert in dritter Lesung
mit grosser Mehrheit (257 zu 130 Stimmen) durch die Staatsduma verabschiedet
worden. Nach der Ratifizierung durch Staatspräsident Putin - lediglich
eine Formsache - wird damit erstmals der Erwerb von Grund und Boden
durch Einheimische und Ausländer gesetzlich festgeschrieben, eine Umsetzung
wird nach Ansicht von AENGEVELT zügig erfolgen. Beleg dafür war die
Mitteilung von Oleg W. Ryshkow, Vizepräsident des Moskauer Bodenkomitees
"Moskomsem", im Rahmen der AENGEVELT-Konferenz, dass das Bodenkomitee
bereits am 03. Oktober 2001 das Gesetz in einer entsprechenden Verwaltungsanweisung
umsetzen und kurzfristig eine erste Liste mit Grundstücken in Moskau
vorstellen wird, deren Erwerb dann - gegenüber der bislang allein möglichen
langfristigen Anpachtung - möglich ist.
Hiervon werden nachhaltige, deutlich positive Impulse für den gewerblichen
Immobilienmarkt Moskaus ausgehen, zumal unverändert ein hoher Nachfrageüberhang
für Büro- und Einzelhandelsflächen besteht. Dabei bieten ausgewogene
Projekte in ausgewählten Lagen und mit bedarfsgerechten Konzepten ausländischen
Developern bei mittlerweile zunehmend international vergleichbaren Rahmenbedingungen
und Risiken überdurchschnittliche Margen von 30 bis 40 Prozent und
Investoren erzielbare Renditen von 15 bis 25 Prozent.
Hinsichtlich der Risiken verwies Prof. Dr. Ottokar Hahn, langjähriger
Botschafter der EU in Russland und Minister a.D., während der Immobilienkonferenz
auf die kontinuierliche Verbesserung der Rechtssicherheit für ausländische
Unternehmen in Russland und schloss mit Blick auf die großen Chancen
des Moskauer Immobilienmarktes: "Das Risiko ist die Bugwelle des Erfolgs!"
Auch die Rahmenbedingungen für Finanzierungen verbessern sich kontinuierlich:
vor allem westliche Banken sind zunehmend bereit, aussichtsreiche Projekte
in Moskau mit Krediten zu finanzieren. "Denn jetzt ist die Zeit zu investieren:
Boom und Bubble kommen bestimmt," so das Konferenz-Statement von Dr.
Holger Müller, Director Corporate Finance der Westdeutschen Landesbank
Vostok. Allerdings ist aus seiner Sicht die Qualität der Entwickler,
Investoren und Mieter entscheidend. Hier werde sich das Interesse der
Banken zunächst auf "westlich kontrollierte und von Top-Adressen genutzte
Projekte" beschränken.
Angesichts dieser Entwicklungen betonte der Botschafter der Bundesrepublik
Deutschland in Russland, Dr. Ernst-Jörg von Studnitz, dass die europäische
Wirtschaft Russland als gleichwertigen Partner brauche und stellte fest:
"Mehr denn je gilt: Wer sich heute ausschließt, wird morgen nicht dabei
sein."
Für Dr. Wulff Aengevelt ist und bleibt der gewerbliche Immobilienmarkt
Moskaus einer der spannendsten der Welt: Sein Fazit: "Moskau bietet
unvergleichliche Chancen, ist aber gewiss kein Platz für nervenschwache
Marktteilnehmer, Langeweiler oder Unterlasser."
Weitere Informationen:
AENGEVELT IMMOBILIEN KG
Thomas Glodek
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Leiter Öffentlichkeitsarbeit
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