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Düsseldorf, 10. Januar 2000
AENGEVELT meldet erfolgreiches
Geschäftsjahr 1999
AENGEVELT IMMOBILIEN KG vermittelte
1999 bundesweit insgesamt rd. 230.000 m2 gewerbliche
Mietfläche, davon im Stammhaus Düsseldorf rd. 104.000
m2 und in Berlin rd. 60.000 m2.
Das Unternehmen erreichte damit in Düsseldorf im Segment Büroflächen
einen herausragenden Marktanteil an den gesamten Maklervermittlungen
von ca. 35% und in Berlin von rd. 20%. Auch in Frankfurt verlief das
Geschäftsjahr erfolgreich. AENGEVELT konnte hier die Vermittlungsleistung
von Top-Büroflächen verdoppeln und seinen Marktanteil ausbauen.
Eine weitere Steigerung verzeichneten die Immobilienprofis 1999 bei
der Vermittlung hochwertiger Einzelhandelsflächen. Hier stieg das
Vermietungsvolumen des Unternehmens bundesweit um ca. 6% auf rd. 64.500
m2 (1998: ca. 60.800 m2).
Das von AENGEVELT erzielte Transaktionsvolumen aus vermittelten Immobilienverkäufen
liegt traditionell bei ca. 1 Mrd. DM p.a.
In den Bereichen Investment, Standortbeschaffung/Projektbetreuung konnte
an den positiven Trend der Vorjahre angeknüpft werden. Beispielsweise
stieg 1999 das Transaktionsvolumen des Düsseldorfer Stammhauses
im Segment Standortbeschaffung/Projektbetreuung um rd. 69% auf ca. 158
Mio. DM.
Im Bereich Privatimmobilien führten die mit Auslaufen der steuerlichen
Abschreibungsmöglichkeiten für Berlin und die neuen Bundesländer
segmenttypischen rückläufigen Zahlen zu einem moderaten Rückgang
des vom Unternehmen erzielten Gesamttransaktionsvolumens um knapp 5
Mio. DM. In der Region Düsseldorf konnte das Ergebnis indessen
um fast 10% auf ca. 41 Mio. DM gesteigert werden.
AENGEVELT-Prognose für 2000:
1. Die Annäherung an den EURO führt
zu einer weiter zunehmenden Internationalisierung der Portfolios.
- Von dieser Entwicklung profitieren insbesondere
die Immobilienmärkte in Deutschland. Das Land ist und bleibt
stärkstes EU-Mitglied und gewinnt durch die EU-Osterweiterung
sogar noch in seiner Drehscheibenfunktion an Bedeutung. Im Gegensatz
hierzu stehen andere Länder, die sich wie z.B. England und die
Schweiz freiwillig vom EURO ausgeschlossen haben, bzw. die vorläufig
die Aufnahmekriterien noch nicht erfüllen.
- In Deutschland bleiben im Investmentbereich
anspruchsvolle, stark nachgefragte Objekte knapp.
- Wie die Börse im neuen Jahr unabhängig
von einzelnen Highlights in ihrer gesamten Breite performen wird,
bleibt abzuwarten. Diese Unsicherheit verstärkt den ohnehin starken
Zuspruch zu Immobilien und den anhaltenden Anlagetrend in ertragsstarke
Mietobjekte und Immobilienfonds (Mittelzufluß in offene Fonds
1999: > 10 Mrd. EURO).
2. Die Qualitätsansprüche an
Gewerbeflächen werden weiter steigen.
- Dies stimuliert die laufende Qualitätsnachrüstung
lageadäquater Objekte und beschleunigt Flächeninnovationen
und die nachfragegerechte Flächenproduktion.
- Insbesondere Regionen mit betont wachstumsdynamischen
Branchen wie Telekommunikation, Medien, unternehmensbegleitende Dienstleistungen
sowie Logistik werden sich weiterhin reger Immobilienmärkte erfreuen.
3. Die in Diskussion stehenden Steuerentlastungen
werden sich positiv auf die Einzelhandelsumsätze auswirken.
- Dies führt insbesondere in den
deutschen Metropolen zu einer stabilen Nachfrage nach zunehmend größeren
Flächen in 1a-Lagen bei gleichzeitig unverändert knappem
Angebot.
- Unterstützt wird diese Entwicklung
durch eine verstärkte Nachfrage ausländischer Filialunternehmen
insbesondere in Berlin und strukturstarken zukunftsfähigen Großstädten
der alten Bundesländer.
- Gleichzeitig sind typische 1b- und Stadtrandlagen
bei einer verschärften Wettbewerbssituation insbesondere durch
große Einzelhandelszentren und -projekte im Umland auch 2000
zunehmend von Geschäftsaufgaben, längerem Leerstand und
sinkenden/stagnierenden Mietpreisen gekennzeichnet.
4. Die angekündigten Eingriffe in die Steuer- und Mietrechtsgesetzgebung
dürften sich negativ auf den Mietwohnungsbau auswirken.
- Die Warnung vor den mittelfristigen
Folgen - weiterer Stellenabbau in der Bauwirtschaft, Verlangsamung
der Bestandsinnovation, steigendes Wohnungsdefizit, überproportional
anziehende Mieten für nachfragegerechte Wohnungen in Ballungszentren
- müssen an die Stelle ideologischer Betrachtungen treten und
vom Gesetzgeber ernst genommen werden.
- Das hohe Fertigstellungsniveau von Ein-
und Zweifamilienhäusern bleibt auch im neuen Jahr eine wesentliche
Stütze der Bauwirtschaft, reicht allein zur Lösung der angemessenen
Wohnraumversorgung ungeachtet aller Anstrengungen indessen nicht aus.
Weitere Informationen:
AENGEVELT IMMOBILIEN KG
Thomas Glodek
Leiter Öffentlichkeitsarbeit
Heinrich-Heine-Allee 35
40213 Düsseldorf
Tel. 0211-83 91-307
Fax 0211-83 91-261
E-mail: t.glodek@aengevelt.com
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