Düsseldorf, 19. Juli 2001

AENGEVELT: enorme Impulse für Moskauer Immobilienmarkt
Russland ebnet Weg zum Erwerb von Grund und Boden


Am 14. Juli 2001 hat die Staatsduma der Russischen Föderation in 2. Lesung das "Gesetz über den Grund und Boden" mit großer Mehrheit (253 Stimmen bei 152 Gegenstimmen) angenommen. Nach Meinung ausgewiesener Russlandexperten gilt seine Annahme auch in dritter Lesung als sicher. Damit könnte das Reformgesetz bereits im Herbst diesen Jahres in Kraft treten.
Überraschend zügig wird damit nach Aussagen des Wirtschaftsministers der Russischen Föderation German Gref eine wesentliche "Grundlage für die Investitionstätigkeit" geschaffen und die Kontinuität des russischen Staates auf dem Weg zu international vergleichbaren Investitionsbedingungen belegt.


In dem Gesetzentwurf wird nach AENGEVELT bisher vorliegenden Informationen das Prinzip des Privateigentums an Grund und Boden erstmals verfassungsgemäß bestätigt und damit der Erwerb durch In und Ausländer landesweit mit Ausnahme von Grenzgebieten möglich. Bisher galt dies lediglich für Gebäude, während Grundstücke analog zur deutschen Erbbaurechtslösung "nur" auf maximal 49 Jahre (plus 49 Jahre Verlängerungsoption) gepachtet werden konnten.
Damit schafft das neue Gesetz gerade die aus internationaler Sicht langjährig geforderte Klarheit zum juristischen Status der mit Grund und Boden verbundenen Investitionen in Russland.

Hiervon wird insbesondere Moskau profitieren: mit dem Inkrafttreten des Gesetzes und dem Wegfall der eher psychologischen denn faktischen Hemmschwelle "Pacht" wird das Engagement ausländischer Investoren und Projektentwickler nach Einschätzungen von AENGEVELT deutlich zunehmen und damit dem Gewerbeimmobilienmarkt der russischen Hauptstadt in Anbetracht der sich unter der Präsidentschaft Putins ohnehin kontinuierlich verbessernden Rahmenbedingungen einen weiteren enormen Schub verleihen.
Auch die Initiierung von Immobilienfonds - bisher in Moskau ungeachtet bedeutend höherer Renditechancen von 20 bis 30% erst die Ausnahme - ist damit erleichtert und einen erheblichen Schritt vorangekommen.

Einen ersten Beleg für das spontan gestiegene ausländische Interesse hat AENGEVELT bereits erhalten: direkt nach Bekanntwerden der Entscheidung durch die Staatsduma meldeten sich zahlreiche internationale Developer und Investoren zu der von AENGEVELT in der russischen Hauptstadt veranstalteten "9. Internationalen Immobilienkonferenz Moskau" am 20. und 21. September 2001 an.
Neben hochrangigen Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Bankkreisen referieren hier Architekten, Anwälte und Entwickler zu ihren Praxiserfahrungen mit dem Immobilienmarkt der russischen Hauptstadt. Die Konferenz, die auch detaillierte Informationen zu dem neuen Gesetz, seinen Auswirkungen und Chancen bieten wird, umfasst am zweiten Tag eine immobilienwirtschaftliche Stadtrundfahrt, auf der das seit 9 Jahren vor Ort tätige deutsch-russische Expertenteam des internationalen Immobiliendienstleisters markttypische Projektentwicklungen, Revitalisierungsobjekte, Handels- und Logistikflächen und Investments demonstriert.
Schon in den Vorjahren erwies sich die Konferenz stets als wichtigster Branchentreff. "Und mit dem Rückenwind des neuen Bodengesetzes bestätigt sich unsere Prognose, dass Moskau zur Spitzengruppe der dynamischsten und spannendsten Immobilienmärkte der Welt gehört," resümiert Dr. Wulff Aengevelt.



Weitere Informationen:
AENGEVELT IMMOBILIEN KG
Thomas Glodek
Tel. 0211-83 91-307
Leiter Öffentlichkeitsarbeit
Fax: 0211-83 91-261
Kennedydamm 55 / Ross-Straße
e-mail: t.glodek@aengevelt.com
40476 Düsseldorf
URL: www.aengevelt.com