Die entgegen dem Branchentrend unverändert banken-
und konzernunabhängige AENGEVELT IMMOBILIEN KG zählt als einer
der letztverbliebenen vollkommen weisungsfreien internationalen Immobiliendienstleister
seit Jahrzehnten zu den Marktführern und kann auf ein erfolgreiches
Geschäftsjahr 2000 zurückblicken.
So vermittelte das Unternehmen im letzten Jahr an seinen
Standorten in Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt/M., Leipzig und
Magdeburg insgesamt über 265.000 m² gewerbliche Mietfläche
und konnte damit das hervorragende Vorjahresergebnis (1999: rd. 237.000
m²) um rd. 12% steigern.
Hierbei erzielte das Stammhaus Düsseldorf
mit rd. 120.000 m² eine Steigerung der Vermietungsleistung
um über 15% (1999: rd. 104.000 m²). In Berlin
wurde wie 1999 ein stabiler Umsatz von rd. 60.000 m² erreicht.
Damit hält AENGEVELT in Düsseldorf im Segment für
Büroflächen einen herausragenden Marktanteil an
den gesamten Maklervermittlungen von knapp 40% und in Berlin
von rd. 20%.
Mit einer Vermietungsleistung von rd. 24.000 m²
Bürofläche bzw. einem Marktanteil von ca. 50% an den
gesamten Maklervermittlungen erzielte der Immobiliendienstleister im
Jahr 2000 auch in Leipzig wiederum ein sehr gutes Geschäftsergebnis.
In Frankfurt verlief das Geschäftsjahr
ebenfalls sehr erfolgreich. Das Unternehmen konnte hier seine Vermittlungsleistung
hochwertiger Büroflächen mehr als verdoppeln und seinen Marktanteil
ausbauen. Allein in den Innenstadtbezirken wie z.B. Westend und Bankenviertel
erzielte AENGEVELT einen Büroflächenumsatz von über 30.000
m².
Auch in Magdeburg konnte AENGEVELT seine Vermietungsleistung
für gewerbliche Flächen deutlich auf rd. 21.500 m²
steigern (1999: ca. 15.000 m²).
Das von AENGEVELT erzielte Transaktionsvolumen
aus vermittelten Immobilienverkäufen liegt traditionell bei ca.
DM 1 Mrd. p.a. Im Jahr 2000 konnte dabei neben den Segmenten
"Verkauf Büro-, Geschäfts-häuser und Wohnanlagen"
insbesondere der Geschäftsbereich "Standortbeschaffung/Projektbetreuung"
u.a. in den Sparten "Logistik" und "sale & lease
back" das Transaktionsvolumen auf über DM 350 Mio.
steigern.
AENGEVELT-Prognose für 2001:
- Der EURO führt zu einer weiter zunehmenden Internationalisierung
der Immobilien-Portfolios.
- Von dieser Entwicklung profitieren insbesondere die Immobilienmärkte
in Deutschland. Das Land ist und bleibt stärkstes EU-Mitglied
und gewinnt durch die EU-Osterweiterung sogar noch in seiner Drehscheibenfunktion
an Bedeutung.
- Entsprechend bleiben in Deutschland im Investmentbereich an-spruchsvolle,
stark nachgefragte Objekte, insbesondere langfristig vermietete Büro-
und Geschäftshäuser in City-Lagen, knapp.
- Ob die Börse im neuen Jahr unabhängig von einzelnen Highlights
in ihrer gesamten Breite überhaupt erfolgreich performen wird,
bleibt angesichts der überaus volatilen Entwicklungen im letzten
Jahr abzuwarten. Grundsätzlich verstärkt die durch Kursschwankungen
bzw. –einbrüche ausgelöste Unsicherheit weiter den ohnehin
starken Zuspruch zu Immobilien und den anhal-tenden Anlagetrend in
ertragsstarke Mietobjekte.
- Die Qualitätsansprüche an Gewerbeflächen werden weiter
steigen.
- Dies stimuliert die laufende Qualitätsnachrüstung lageadäquater
Objekte und beschleunigt Flächeninnovationen und die nachfragegerechte
Flächenproduktion.
- Insbesondere Regionen mit betont wachstumsdynamischen Branchen wie
Telekommunikation, Medien, unternehmensbegleitende Dienstleistungen
sowie Logistik werden sich weiterhin reger Immobilienmärkte erfreuen.
- Die anstehenden Steuerentlastungen werden sich positiv auf die Einzelhandelsumsätze
auswirken.
- Dies führt insbesondere in den deutschen Metropolen zu einer
dynamischen Nachfrage nach zunehmend größeren Flächen
in 1a-Lagen bei gleichzeitig unverändert knappem Angebot.
- Unterstützt wird diese Entwicklung durch eine verstärkte
Nachfrage ausländischer Filialunternehmen insbesondere in Berlin
und strukturstarken zukunftsfähigen Großstädten der
alten Bundesländer.
- Gleichzeitig sind typische 1b- und Stadtrandlagen bei einer verschärften
Wettbewerbssituation insbesondere durch große Einzelhandelszentren
und -projekte im Umland auch 2001 zunehmend von Geschäftsaufgaben,
längerem Leerstand und sinkenden/stagnierenden Mietpreisen gekennzeichnet.
- Die angekündigten Eingriffe in die Steuer- und Mietrechtsgesetz-gebung
werden sich weiter negativ auf den Mietwohnungsbau auswirken. Die
Warnung vor den mittelfristigen Folgen – weiterer Stellenabbau in
der Bauwirtschaft, Verlangsamung der Bestands-innovation, steigendes
Wohnungsdefizit, überproportional anziehende Mieten für
nachfragegerechte Wohnungen in Ballungszentren – müssen an die
Stelle ideologischer Betrachtungen treten und vom Gesetzgeber endlich
ernst genommen werden. Drohende rückläufige Fertigstellungen
können durch den individuellen Wohnungsbau allein nicht kompensiert
werden, zumal sogar hier schon erstmals seit Jahren wieder rückläufige
Zahlen zu registrie-ren sind. So ging z.B. die Zahl der Baugenehmigungen
für Ein- und Zweifamilienhäuser allein im 1. Halbjahr 2000
bundesweit
um ca. 8% auf rd. 108.000 zurück.