Düsseldorf, 08. Januar 2001

AENGEVELT meldet erfolgreiches Geschäftsjahr 2000

Die entgegen dem Branchentrend unverändert banken- und konzernunabhängige AENGEVELT IMMOBILIEN KG zählt als einer der letztverbliebenen vollkommen weisungsfreien internationalen Immobiliendienstleister seit Jahrzehnten zu den Marktführern und kann auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2000 zurückblicken.

So vermittelte das Unternehmen im letzten Jahr an seinen Standorten in Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt/M., Leipzig und Magdeburg insgesamt über 265.000 m² gewerbliche Mietfläche und konnte damit das hervorragende Vorjahresergebnis (1999: rd. 237.000 m²) um rd. 12% steigern.

Hierbei erzielte das Stammhaus Düsseldorf mit rd. 120.000 m² eine Steigerung der Vermietungsleistung um über 15% (1999: rd. 104.000 m²). In Berlin wurde wie 1999 ein stabiler Umsatz von rd. 60.000 m² erreicht. Damit hält AENGEVELT in Düsseldorf im Segment für Büroflächen einen herausragenden Marktanteil an den gesamten Maklervermittlungen von knapp 40% und in Berlin von rd. 20%.

Mit einer Vermietungsleistung von rd. 24.000 m² Bürofläche bzw. einem Marktanteil von ca. 50% an den gesamten Maklervermittlungen erzielte der Immobiliendienstleister im Jahr 2000 auch in Leipzig wiederum ein sehr gutes Geschäftsergebnis.

In Frankfurt verlief das Geschäftsjahr ebenfalls sehr erfolgreich. Das Unternehmen konnte hier seine Vermittlungsleistung hochwertiger Büroflächen mehr als verdoppeln und seinen Marktanteil ausbauen. Allein in den Innenstadtbezirken wie z.B. Westend und Bankenviertel erzielte AENGEVELT einen Büroflächenumsatz von über 30.000 m².

Auch in Magdeburg konnte AENGEVELT seine Vermietungsleistung für gewerbliche Flächen deutlich auf rd. 21.500 m² steigern (1999: ca. 15.000 m²).

Das von AENGEVELT erzielte Transaktionsvolumen aus vermittelten Immobilienverkäufen liegt traditionell bei ca. DM 1 Mrd. p.a. Im Jahr 2000 konnte dabei neben den Segmenten "Verkauf Büro-, Geschäfts-häuser und Wohnanlagen" insbesondere der Geschäftsbereich "Standortbeschaffung/Projektbetreuung" u.a. in den Sparten "Logistik" und "sale & lease back" das Transaktionsvolumen auf über DM 350 Mio. steigern.

AENGEVELT-Prognose für 2001:

  1. Der EURO führt zu einer weiter zunehmenden Internationalisierung der Immobilien-Portfolios.
  • Von dieser Entwicklung profitieren insbesondere die Immobilienmärkte in Deutschland. Das Land ist und bleibt stärkstes EU-Mitglied und gewinnt durch die EU-Osterweiterung sogar noch in seiner Drehscheibenfunktion an Bedeutung.
  • Entsprechend bleiben in Deutschland im Investmentbereich an-spruchsvolle, stark nachgefragte Objekte, insbesondere langfristig vermietete Büro- und Geschäftshäuser in City-Lagen, knapp.
  • Ob die Börse im neuen Jahr unabhängig von einzelnen Highlights in ihrer gesamten Breite überhaupt erfolgreich performen wird, bleibt angesichts der überaus volatilen Entwicklungen im letzten Jahr abzuwarten. Grundsätzlich verstärkt die durch Kursschwankungen bzw. –einbrüche ausgelöste Unsicherheit weiter den ohnehin starken Zuspruch zu Immobilien und den anhal-tenden Anlagetrend in ertragsstarke Mietobjekte.
  1. Die Qualitätsansprüche an Gewerbeflächen werden weiter steigen.
  • Dies stimuliert die laufende Qualitätsnachrüstung lageadäquater Objekte und beschleunigt Flächeninnovationen und die nachfragegerechte Flächenproduktion.
  • Insbesondere Regionen mit betont wachstumsdynamischen Branchen wie Telekommunikation, Medien, unternehmensbegleitende Dienstleistungen sowie Logistik werden sich weiterhin reger Immobilienmärkte erfreuen.
  1. Die anstehenden Steuerentlastungen werden sich positiv auf die Einzelhandelsumsätze auswirken.
  • Dies führt insbesondere in den deutschen Metropolen zu einer dynamischen Nachfrage nach zunehmend größeren Flächen in 1a-Lagen bei gleichzeitig unverändert knappem Angebot.
  • Unterstützt wird diese Entwicklung durch eine verstärkte Nachfrage ausländischer Filialunternehmen insbesondere in Berlin und strukturstarken zukunftsfähigen Großstädten der alten Bundesländer.
  • Gleichzeitig sind typische 1b- und Stadtrandlagen bei einer verschärften Wettbewerbssituation insbesondere durch große Einzelhandelszentren und -projekte im Umland auch 2001 zunehmend von Geschäftsaufgaben, längerem Leerstand und sinkenden/stagnierenden Mietpreisen gekennzeichnet.
  1. Die angekündigten Eingriffe in die Steuer- und Mietrechtsgesetz-gebung werden sich weiter negativ auf den Mietwohnungsbau auswirken. Die Warnung vor den mittelfristigen Folgen – weiterer Stellenabbau in der Bauwirtschaft, Verlangsamung der Bestands-innovation, steigendes Wohnungsdefizit, überproportional anziehende Mieten für nachfragegerechte Wohnungen in Ballungszentren – müssen an die Stelle ideologischer Betrachtungen treten und vom Gesetzgeber endlich ernst genommen werden. Drohende rückläufige Fertigstellungen können durch den individuellen Wohnungsbau allein nicht kompensiert werden, zumal sogar hier schon erstmals seit Jahren wieder rückläufige Zahlen zu registrie-ren sind. So ging z.B. die Zahl der Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser allein im 1. Halbjahr 2000 bundesweit

um ca. 8% auf rd. 108.000 zurück.