|
|
|
Leipzig, 08 Januar 2002
Bilanz der AENGEVELT IMMOBILIEN KG auf dem Leipziger Neujahrsempfang:
Die Region Leipzig-Halle profitiert von ihrem exzellenten Potential!
Auf dem traditionellen Leipziger Neujahrsempfang der AENGEVELT IMMOBILIEN
KG am 08. Januar 2002 zog Dr. Wulff Aengevelt vor über 150 Gästen Bilanz
für das Immobilienjahr 2001 der Region Leipzig-Halle und erläuterte die
aktuellen Trends für 2002 vor.
Die Festansprache hielt Walter Christian Steinbach, Regierungspräsident
Leipzig. Er gab einen aktuellen Überblick zur Entwicklung der Region
als wichtigstem Wirtschafts- und Produktionsstandort der neuen Bundesländern.
AENGEVELT dankte Freunden und Kunden für die gute Zusammenarbeit
und großzügige Unterstützung der Spendenaktion für den Bau des neuen
Konzert- und Theatersaales der Hochschule für Musik und Theater. Hierfür
wurden in 9 Jahren mehr als € 550.000 gespendet. Während der feierlichen
Einweihung des Saales am 2. April 2001 - zum 158. Gründungstag der Hochschule
und in Anwesenheit der sächsischen Staatsminister für Wissenschaft und
Kunst, Prof. Hans Joachim Meyer, und Finanzen, Thomas de Maizière -
würdigten Vertreter der Hochschule und des Landes den Vorbildcharakter
dieser erfolgreichen Public Private Partnership für ähnliche Projekte.
Zur weiteren Unterstützung der vielfältigen und wichtigen künstlerischen
und wissenschaftlichen Arbeit der Hochschule überreichte AENGEVELT einen
Spendenscheck an Rektor Prof. Dr. Christoph Krummacher.
Der Leipziger Markt für Büroflächen
"Der Leipziger Büromarkt blieb 2001 hinter den hohen Erwartungen
zurück," kommentiert Dr. Wulff Aengevelt das Umsatzgeschehen am
Leipziger Büromarkt. Stellte sich der Büroflächenumsatz in Halle
in 2001 nahezu konstant auf rd. 25.000 m² (2000: ca. 26.000
m²), lag er in Leipzig mit rd. 80.000 m² zwischen den
Ergebnissen von 1999 (rd. 75.000 m²) und 2000 (ca. 115.000 m²). In 2000
waren hierin allerdings Vermietungen von rd. 30.000 m² in der fertiggestellten
"Media City" enthalten.
Im Jahr 2001 stagnierte die Büroraumnachfrage insbesondere
seitens Unternehmen der Internet- und Kommunikationsbranche.
Auf Unternehmensneuansiedlungen entfiel auf die rd. ein Drittel
des Büroflächenumsatzes.
Die Verteilung der Büroflächenumsätze nach Branchen zeigt
eine deutliche Veränderung gegenüber dem Vorjahr: 2000 waren Unternehmen
der Medienbranche Hauptnachfragegruppe mit einem Anteil von rd.
51% am Büroflächenumsatz. Nach Analysen von AENGEVELT-RESEARCH erreichten
indessen in 2001 unternehmensbezogene Dienstleister (inkl. Anwaltskanzleien)
einen Anteil von über 50%.
AENGEVELT erzielte dabei im letzten Jahr mit einer Vermietungsleistung
von rd. 24.000 m² Bürofläche wiederum einen herausragenden Marktanteil
von deutlich über 50% an den gesamten Maklervermittlungen.
Zu den Highlights zählte dabei u.a. die Vermittlung von rd. 1.300 m²
Bürofläche im "Seemann-Karree" an die "RölfsWPPartner AG",
eine der ältesten und größten unabhängigen Beratungsgesellschaften in
Deutschland. Im gleichen Objekt vermittelte AENGEVELT neben zahlreichen
weiteren Mietern auch ca. 2.500 m² Bürofläche an die Stadt Leipzig.
Damit erreicht der Standort mit insgesamt rd. 21.000 m² modernster Nutzfläche
einen hervorragenden Vermietungsstand von 85%.
Weitere Erfolge waren die Vermietung von ca. 900 m² Bürofläche an das
Biotechnologieunternehmen "Nimbus" (verbunden mit weiteren Flächenoptionen)
sowie ca. 800 m² an das "Deutsche Jugendinstitut DJI", jeweils
im "Kontor II", einem Büroobjekt der "Allianz" im "Grafischen
Viertel", die Vermittlung von zusammen weit über 1.000 m² Bürofläche
in der Citylage "Thomaskirchhof 20" an das "Musikinstrumentenmuseum"
der Universität Leipzig, das Unternehmen "Sächsisches Kunstwerk",
und die "Schmidtbank" sowie eines Mietvertragsabschlusses über
ca. 1.000 m² an das Biotechnologieunternehmen "Injectile".
Während die kurzfristig verfügbare Angebotsreserve nach Analysen
von AENGEVELT-RESEARCH bei einem gleichzeitig verhaltenen Neubaugeschehen
nur langsam auf rd. 770.000 m² (2000: 800.000 m²) sank, stabilisierte
sich das Mietpreisniveau. Mit einer gewichteten Spitzenmiete
von € 9,70/m² (DM 19,-/m²) bleibt es weiterhin mieterfreundlich.
Das Gleiche gilt für die Durchschnittsmieten: in Citylagen
erreichen sie im Mittel € 7,20/m² (DM 14,-/m²). Für Objekte im
Bereich Cityrand werden Mieten zwischen € 5,90/m² (rd. DM 11,50/m²)
und € 6,40/m² (DM 12,50/m²), in Nebenlagen von ca. € 5,10/m²
(rd. DM 10,-/m²) realisiert.
Für das Jahr 2002 prognostiziert AENGEVELT-RESEARCH wieder ein
Anziehen des Büroflächenumsatzes auf rd. 100.000 m² bei
einer weiteren Stabilisierung des Mietpreisniveaus. Mittelfristig
ist in Leipzig von einer nachhaltigen Belebung des Büromarktes
auszugehen. Hierfür sprechen im Sog von Porsche und BMW zu erwartende
weitere Unternehmensansiedlungen und damit eine zunehmenden Nachfrage
externer Mietinteressenten. Damit verbunden ist ein weiterer Abbau des
marktfähigen Angebotssockels.
Der Leipziger Markt für Immobilieninvestments
"Das Angebot an klassischen qualifizierten Investmentprodukten ist
in Leipzig unverändert rar," fasst Aengevelt die aktuelle Situation
zusammen. Entsprechend hat sich die Umsatzdynamik z.B. im Bereich der
Wohnanlagen und Mehrfamilienhäuser nach Wegfall der erhöhten
Sonderabschreibung gegenüber den Vorjahren weiter beruhigt. In diesem
Segment wurde nach vorläufigen Auswertungen von AENGEVELT-RESEARCH ein
Transaktionsvolumen von € 128 Mio. bzw. rd. DM 250
Mio. erzielt (2000: rd. € 155 Mio. bzw. ca. DM 303 Mio.). Noch deutlicher
reduzierte sich der Geldumsatz im Bereich "Büro- und Geschäftshäuser"
mit rd. € 41 Mio. bzw. DM 80 Mio. (2000: € 118,5 Mio.
bzw. DM 231,7 Mio.). Der gesamte Investmentmarkt lag mit einem
Transaktionsvolumen von rd. € 188,7 Mio. bzw. DM 369 Mio.
etwa ein Drittel unter dem Vorjahreswert.
2001 konzentrierte sich das Verkaufsgeschehen wie schon im Vorjahr vorrangig
auf Liegenschaften mit hohem Entwicklungspotential. Hier nutzen Investoren
und Developer wie von AENGEVELT prognostiziert zunehmend die (noch)
günstigen Einstiegsmöglichkeiten bei gleichzeitig hohem Wertentwicklungspotential
und bestätigen damit die Qualität Leipzigs als Wirtschafts- und Investitionsstandort.
Dazu zählte 2001 u.a. eine durch AENGEVELT im Exklusivauftrag der "Leipziger
Baumwollspinnerei GmbH" vermittelte Gewerbeliegenschaft in Leipzig-Lindenau/Plagwitz
mit einer Grundstücksfläche von rd. 80.000 m² an einen bundesweit tätigen
Developer. Der günstig zur City gelegene Standort umfasst denkmalgeschützte
Gebäude - das größte in seiner Gesamtheit erhaltene Spinnerei-Ensemble
in Deutschland - mit einer Fläche von insgesamt rd. 88.000 m² BGF. Aktuell
wird der Komplex revitalisiert und neuen Nutzungen zugeführt. Das Gesamtinvestitionsvolumen
liegt dabei im zweistelligen €-Millionen-Bereich. Erwerb und langfristige
Entwicklung des Standortes mit Sanierung, Revitalisierung und Umnutzung
der ehemaligen Produktionsflächen - 25% bzw. rd. 22.000 m² wurden bereits
in einem breiten Nutzungsmix aus Wohnen, Gewerbe und Dienstleistungen
vermietet - erfolgen im Rahmen der eigenen Bestandserweiterungen des
Developers. AENGEVELT ist mit der Vermarktung beauftragt.
Neben zahlreichen Mehrfamilienhäusern und z.T. unsanierten Wohnanlagen
vermittelte AENGEVELT außerdem ein größeres Areal an der "B2" Richtung
"A14" an den französischen Konzern "Total Fina Elf".
Für 2002 prognostiziert AENGEVELT ein anhaltend knappes Angebot
klassischer qualifizierter Investmentobjekte in Leipzig. Gleichzeitig
bietet die Stadt Investoren (noch) die Möglichkeit, zu vergleichsweise
günstigen Preisen in den Markt einzusteigen und damit mittelfristig
das hohe Wertentwicklungspotential der Region Leipzig-Halle auszuschöpfen.
Intelligentes antizyklisches Anlageverhalten wird sich auszahlen. So
erhöhten sich in Leipzig beispielsweise die durchschnittlichen Bruttoanfangsrenditen
für Büro- und Geschäftshäuser in Citylagen gegenüber dem Vorjahr
auf aktuell 6,5% bis 7,2% (Anfang 2001: 6,5% bis 6,8%), für Bestands-Mehrfamilienhäuser
sogar auf 6% bis 8,5% (Anfang 2001: 5,5% bis 6,5%).
Der Leipziger Markt für Einzelhandelsflächen
"Der Einzelhandel in Leipzig weist deutliche Kennzeichen für eine
nachhaltige Trendumkehr auf: nach jahrelangen Abwanderungstendenzen
des Handels und einem Kaufkraft-Abfluss ins Umland gewinnt die Leipziger
City wieder an Attraktivität," so das Fazit von AENGEVELT-RESEARCH.
Dabei profitiert Leipzig zunehmend von intelligenten Investitions- und
Baumaßnahmen der vergangenen zehn Jahre. So gehört die City -
und hier vor allem der Bereich innerhalb des Innenstadtringes sowie
die "Promenaden" im Hauptbahnhof - heute zu den gefragtesten
Einzelhandelstandorten mit Angebotsvielfalt und Einkaufsambiente.
Damit einhergehend steigen die Mietpreise für Verkaufsflächen
in gefragten Lagen. So werden für kleinteilige Ladenflächen in 1a-Lagen
(z.B. "Petersstraße") bereits Mieten von bis zu € 102,-/m² erzielt,
Tendenz steigend.
Für 2002 prognostiziert AENGEVELT-RESEARCH durch Neueröffnung
bzw. absehbare Fertigstellung weiterer Frequenzbringer (u.a. "Petersbogen",
"Galeria Kaufhof", "Marktgalerie") auch zukünftig steigende Passantenzahlen
und ein weiteres Anziehen der Spitzenmietpreise.
Der von den großflächigen Einzelhandelsobjekten in der Peripherie
ausgehende hohe Wettbewerbsdruck bleibt wirksam: Allein im
Leipziger Umland operieren zehn Einkaufszentren mit einer Verkaufsfläche
von insgesamt über 350.000 m². Zusätzlich steht mit dem "Saalepark"
im benachbarten Günthersdorf eines der größten deutschen Einkaufszentren
direkt vor den Leipziger Stadttoren, in dem sich jüngst die SB-Warenhauskette
"Wal-Mart" mit ca. 12.000 m² Verkaufsfläche ansiedelte. Vor diesem Hintergrund
wird sich die Standortkonkurrenz zwischen "grüner Wiese" und insbesondere
den Stadtrand- und Nebenlagen weiter verschärfen. Dies zeigt
sich in Leipzig u.a. in dem noch immer unterdurchschnittlichen Zentralitätsniveau
(Relation zwischen Kaufkraftabfluss aus der Stadt und -zufluß aus dem
Umland) mit einer Kennziffer von aktuell 101 (z.Vgl. Magdeburg: 121,3;
Deutschland = 100). Die Folge sind - analog zum bundesweiten Trend -
zahlreiche Geschäftsaufgaben, weiter sinkende/stagnierende
Mietpreise und längere Leerstände in den Stadt-rand- und
Nebenlagen.
Der Leipziger Markt für Privatimmobilien
Das Segment Privatimmobilien, insbesondere im Bereich Ein- und Zweifamilienhäuser,
bietet in Leipzig aufgrund der immer noch niedrigen Eigentumsquote von
ca. 10% (z.Vgl. Magdeburg: ca. 13%) sowie der zügigen Ausweisung neuer
Standorte für den Eigenheimbau auch in diesem Jahr gute Wachstumschancen.
Gleichzeitig ist es folgerichtig, das Programm zur Revitalisierung der
innerstädtischen Quartiere fortzusetzen.
Für das neue Jahr zieht Aengevelt das Fazit:
"Die Region Leipzig-Halle bietet exzellente Chancen für ein überdurchschnittliches
Wachstum in wichtigen Wirtschaftsbereichen. Dies belegen nicht zuletzt
auch die jüngsten Standortentscheidungen von Porsche und BMW, letztere
im harten Wettbewerb mit über 200 bundesweiten und internationalen Alternativen.
Insgesamt werden von dieser Entwicklung vielfältige positive Impulse
für den Immobilienmarkt ausgehen: Die Region Leipzig-Halle profitiert
von ihrem großartigen Potential!"
|