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Berlin, 23. September
1999
Der Büromarkt der
Bundeshauptstadt Berlin
Berlin boomt weiter! Mit einer Vermietungsleistung von
rd. 220.000 m2 im ersten Halbjahr 1999
verzeichnet die Bundeshauptstadt ein Umsatzplus von 13%
gegenüber dem Vorjahreszeitraum (ca. 195.000 m2).
Auch für das Gesamtjahr prognostiziert die AENGEVELT
IMMOBILIEN KG eine Steigerung der Vermietungsleistung
auf insgesamt rd. 450.000 m2 (1998: 400.000 m2).
Dazu kommen nochmals Käufe von Eigennutzern mit über
100.000 m2 Bürofläche, so daß sich der
gesamte Flächenumsatz auf gut 550.000 m2
erhöht.
Bis September 1999 wurden rund 215.000 m2
Bürofläche in Berlin fertiggestellt. Schwerpunktbereiche
sind Berlin-Mitte und angrenzende Bereiche. Bis zum
Jahresende werden zusätzlich weitere 500.000 m2
Bürofläche - zum Beispiel am Potsdamer Platz -
fertiggestellt werden. Die kurzfristig verfügbare
Angebotsreserve stellt sich dabei stabil auf rd. 1,64
Mio. m2 Büroflächen bzw. 9,8% (1998: 9,9%)
des Gesamtbestandes von ca. 16,7 Mio. m2.
Die Nachfrage konzentriert sich derzeit in Berlin in
starkem Maße auf die guten und sehr guten
innerstädtischen Bürolagen. Als 1A-Lage etabliert sich
nach Beobachtungen von AENGEVELT vor allem Berlin-Mitte.
Rund 30 % der im ersten Halbjahr 1999 in Berlin
vermieteten Büroflächen wurden hier kontrahiert, rd. 44
% der Vermietungsleistung entfiel auf die
Cityrandbereiche, insbesondere um Berlin-Mitte.
Die Vermietungsleistung im Bereich der City-West hat
sich im Vergleich zum Vorjahr auf über 8% (1998: ca. 5%)
des Flächenumsatzes leicht erhöht. Dieses Wachstum
resultiert indessen verstärkt aus Standort- und
Flächenwechseln bereits in West-Berlin ansässiger
Unternehmen.
Dagegen war der Flächenumsatz in den sonstigen Berliner
Innenstadtbezirken mit nur ca. 5 % aller vermieteten
Büroflächen gering. Auch in den äußeren Stadträumen fiel
die Vermietungsleistung mit 12% des Umsatzes im
Verhältnis zum weiterhin hohen Flächenangebot bisher
bescheiden aus.
Das gegenwärtig realisierte mittlere Mietpreisniveau für
Büroflächen liegt in Berlin mit rd. DM 25,50/m2
stabil auf Vorjahresniveau. Auch die erzielten
gewichteten Spitzenmieten lagen im ersten Halbjahr 1999
weiterhin bei rd. DM 45,-/m2. Allerdings
zeigt der Trend der Mietpreisentwicklung in den besten
Berliner Bürolagen deutlich nach oben. Das aufgerufene
gewichtete Spitzenmietniveau für 1A-Lagen in
Berlin-Mitte hat sich auf DM 65,-/m2 erhöht.
Für hochwertige kleinere Flächen wurden hier indessen
bereits Verträge mit noch höheren Mietpreisen (> DM
70,-/m2) - z.B. am Pariser Platz -
abgeschlossen. Das mittlere Mietniveau für Büroflächen
hat sich in der City um Berlin-Mitte von rd. DM 36,50/m2
Ende 1998 bis Mitte 1999 auf ca. DM 38,50/m2
erhöht. Aufgrund des anhaltend hohen Wettbewerbdrucks
verfügt die Bundeshauptstadt indessen nach wie vor über
ein großes Angebot an guten Büroflächen um DM 20,-/m2
in den äußeren Bezirken, bzw. abseits der bevorzugten
Zentrallagen.
Die Hauptstadtfunktion Berlins und der Umzug der
Bundesregierung üben zunehmend die von AENGEVELT seit
Jahren prognostizierte Sogwirkung auf Unternehmen und
Branchen aus. Die wichtigsten Impulse am Büromarkt
setzen dabei derzeit Unternehmen und Organisationen, die
in Zusammenhang mit dem Parlaments- und Regierungsumzug
in Berlin expandieren. Neben Verbänden und anderen
regierungsnahen Institutionen sind dies vor allem
Unternehmen der Medien- und Kommunikationsbranche,
Beratungsgesellschaften, Prestigeansiedlungen großer
Unternehmen mit interessanten Kombinationen von
Top-Verwaltung, Lobbyismus, Produktdarstellung (z.B. VW,
Audi) etc. Vor allem ausländische Unternehmen erspart
Berlin die Qual der föderalen Auswahl: endlich gibt es -
aus Sicht des Auslands - einen deutschen
Zentralstandort. Beispiel ist die Großansiedlung des
französischen Pharmaunternehmens SANOFI am Potsdamer
Platz (Sony-Gebäude) mit einem Mietvolumen von rd.
12.000 m2. Weitere Großabschlüsse im 1.
Halbjahr 1999 waren: Deutsche Telekom mit rd. 10.000 m2
in der Friedrichstraße, Berlikomm, ebenfalls ein
Unternehmen der Telekommunikationsbranche, mit rd. 6.500
m2 in Charlottenburg (Ludwig-Erhardt-Haus),
der DGB mit ca. 5.000 m2 in Berlin-Mitte
sowie die Deutsche Bank 24 mit rd. 4.000 m2
in Tempelhof.
Wir prognostizieren Stabilität am Berliner Büromarkt und
eine zunehmende Differenzierung der Angebote und Preise
nach Prestigelagen und Cityrandbezirken.
Berlin - stabiler Standort für das In- und Ausland!
Weitere Informationen:
AENGEVELT IMMOBILIEN KG
Thomas Glodek
Leiter Öffentlichkeitsarbeit
Heinrich-Heine-Allee 35
40213 Düsseldorf
Tel. 0211-83 91-307
Fax 0211-83 91-261
E-mail: t.glodek@aengevelt.com
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