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Düsseldorf, 13. Juli 2001
Aus Städten werden Stadtteillagen
AENGEVELT: Metrorapid auch immobilienwirtschaftlich von großer Bedeutung
"In
20 Minuten von Bochum auf die Kö, in einer halben Stunde von Düsseldorf
in die Westfalenhalle: durch den Metrorapid werden aus Städten Statteillagen,"
begrüßt Dr. Wulff Aengevelt die Entscheidung der Deutschen Bahn AG und
der nordrhein-westfälischen Regierung zur Machbarkeitsstudie für den Betrieb
der Magnetschnellbahn "Metrorapid" auf der Strecke Dortmund-Bochum-Essen-Düsseldorf
und führt weiter aus: "Hierdurch entstehen völlig neue Frequenzströme
und Kaufkraftverteilungen, die dazu beitragen, die zur Bremsung der zum
Teil jahrzehntelangen Stadtflucht dringend erforderliche Belebung der
Innenstädte nachhaltig zu unterstützen. Ferner kommt es zu einem neu vernetzten
Gegengewicht zu vermeintlich bequemen peripheren Standortmagneten wie
beispielsweise dem Oberhausener "Centro"."
Vom Metrorapid profitiert aus Sicht von Aengevelt nicht allein Düsseldorf
als handelsführendes Oberzentrum, sondern auch die anderen "Metrostädte"
mit der Folge, daß in vielen Bereichen die überwiegend umsatzgebundenen
Handelsmieten mittelfristig steigen werden. Dies wiederum löse bei Immobilieninvestoren
und Eigentümern von Geschäftshäusern Freude aus, zudem die zu erwartenden
Mietveränderungen den Handel kalkulativ nicht belasteten und deshalb die
Verbraucher schonten. Insgesamt sei der Metrorapid damit ein bedeutender
Schritt auch für die Immobilienmärkte der Region Rhein-Ruhr. Diese hätten
lange Jahre unter dem Imagedefizit des Süd-Nordgefälles gelitten und den
Prozess der Umstrukturierung der heimischen Wirtschaft zur Dienstleistungsgesellschaft
sehr oft zu Unrecht mit vergleichbar geringerer Wertperformance bezahlt.
Für die nordrhein-westfälische Immobilienwirtschaft ist nach Ansicht von
Dr. Aengevelt auch der Zeitpunkt der geplanten Inbetriebnahme der Strecke
im Jahr 2006 zur Fußball-Weltmeisterschaft ideal. "Vom Start weg wird
so jedermann die Dimension der immensen Standortqualitätsverbesserungen
schlagartig vor Augen geführt.
Die schnelle Entscheidung ist dabei dem gemeinsamen effizienten Handeln
der Beteiligten zu verdanken, die sich nicht in langwierige Diskussionen
über Einzelinteressen verzettelt haben."
Dass es auch anders laufen kann, beweisen Berlin und Brandenburg:
2006 wird es hier ungeachtet gleichstarker Bevölkerung und der Funktion
als Hauptstadtregion weder eine Metrorapid-Strecke Berlin-Hamburg geben
noch den neuen internationalen Flughafen. Nach langjährigem Streit um
einen möglichen Standort ist dieser nun zwar gefunden, ein eindeutiges
Votum und einen verbindlichen Zeitplan gibt es im neuen Berliner Senat
aus größtenteils ideologischen Gründen aber trotzdem nicht. Während die
westdeutschen Immobilienmärkte sich schon in fünf Jahren bei einer Realisierung
des Metrorapids neuer Chancen erfreuen, bleibt der bislang einigungsbedingt
begünstigte Hauptstadtmarkt bis zur Klärung der Flughafenpolitik vorerst
in der Warteschleife. So gesehen kann der Metrorapid die alten Imageraster
ablösen und als umweltfreundliches Transportmittel auch auf den Immobilienmärkten
schon rasch zu einer völlig neuen Nord-Süd und West-Ost-Balance führen.
Weitere Informationen:
AENGEVELT IMMOBILIEN KG
Thomas Glodek
Tel. 0211-83 91-307
Leiter Öffentlichkeitsarbeit
Fax: 0211-83 91-261
Kennedydamm 55 / Ross-Straße
e-mail: t.glodek@aengevelt.com
40476 Düsseldorf
URL: www.aengevelt.com
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