Der Immobilienmarkt der Region Düsseldorf
präsentiert sich auch weiterhin außerordentlich dynamisch. Belege
hierfür sind u.a. das in 2000 wiederum gestiegene Gesamttransaktionsvolumen
aus Immobilienverkäufen, neue Rekordmarken beim Büroflächenumsatz
und dem Verkauf von Ein- und Zweifamilienhäusern und eine anhaltend
starke Nachfrage lokaler, nationaler und internationaler Entwickler
und Investoren nach qualifizierten Grundstücken und Anlageobjekten
in der Region.
Zum Text "Summary Grundstücksmarkt"
Grafiken zum Düsseldorfer
Grundstücksmarkt
AENGEVELT-RESEARCH bestätigt für den Düsseldorfer Immobilienmarkt
einen anhaltenden Aufwärtstrend: so stieg die Zahl der Verkaufsfälle
im Jahr 2001 um 6% auf 5.239 (2000: 4.941). Das
Transaktionsvolumen aus Grundstücksverkäufen (bebaut und unbebaut)
erhöhte sich sogar um nahezu 10% (9,8%) auf rd. € 2,29 Mrd.
(2000: ca. € 2,09 Mrd.). Lediglich 1993 wurde mit über € 2,5 Mrd.
ein noch höherer Wert erreicht. Erzielt wurde die Umsatzsteigerung
im letzten Jahr insbesondere in den Marktsegmenten "Investment", "Ein-
und Zweifamilienhäuser" und "Verkäufe unbebauter Liegenschaften".
Dabei zeichnete sich eine Verlagerung des Umsatzgeschehens auf höherwertige
Liegenschaften ab.
Der Düsseldorfer Markt für Immobilien-Investments
Registrierte AENGEVELT-RESEARCH im ersten Halbjahr 2001 ein zunächst
nur verhaltenes Marktgeschehen im Investment-Bereich, zog es in der
zweiten Jahreshälfte deutlich an und erreichte für das Gesamtjahr
2001 eine gegenüber 2000 beachtliche Umsatzsteigerung um 10,6%
auf rd. € 1,26 Mrd. (2000: ca. € 1,14 Mrd.).
Grafiken zum Düsseldorfer
Investmentmarkt
Büro-, Geschäfts- und Mehrfamilienhäuser
Hauptumsatzträger war hierbei wiederum der traditionelle Investment-Bereich
"Büro-, Geschäfts- und Mehrfamilienhäuser": er erzielte in
2001 mit rd. € 1,05 Mrd. gegenüber dem Vorjahr einen Zuwachs
von rd. 9,3% (2000: ca. € 0,96 Mrd.).
Dabei zog das Transaktionsvolumen insbesondere im Bereich "Büro-
und Geschäftshäuser" bei nahezu konstanter Zahl der Verkaufsfälle
(2001: 50; 2000: 49) um 12% auf über € 690 Mio. an (2000:
ca. € 617,5 Mio.). Entsprechend erhöhte sich der durchschnittliche
Kaufpreis je Erwerbsfall in diesem Segment auf ca. €
13,8 Mio. (2000: rd. € 12,6 Mio.).
Hinsichtlich der durchschnittlichen Anfangsrenditen analysiert
AENGEVELT-RESEARCH für Düsseldorf im Segment "Büro- und Geschäftshäuser"
einen Anstieg auf 6,94% (2000: 6,86%). Der mittlere Kaufpreismultiplikator
stellt sich damit auf 14,4 (2000: ca. 14,6).
Auch der Marktbereich "Mehrfamilienhäuser" zeigt Aufwärtstendenz:
Bei 384 registrierten Kauffällen (2000: 367) stellt sich das
um 3,7% gewachsene Transaktionsvolumen auf € 336 Mio.
(2000: ca. € 324 Mio.). Hinsichtlich der Entwicklung der durchschnittlichen
Kaufpreise je Erwerbsfall ist zwischen Mietwohnhäusern mit geringerem
(bis 20%) und höherem Gewerbeanteil (> 20%) zu differenzieren: bei
Mietwohnhäusern mit einem kleinem Anteil gewerblicher Nutzfläche
reduzierte sich der mittlere Geldumsatz ungeachtet einer gestiegenen
Zahl der Kauffälle (2001: 249; 2000: 242) auf ca. € 695.000,- (2000:
rd. € 796.000,-). Mietwohnhäuser mit höherem Gewerbeanteil erzielten
in 2001 hingegen bei 135 Erwerbsvorgängen (2000: 125) mit rd. €
1,21 Mio. einen beträchtlich höheren mittleren Kaufpreis gegenüber
dem Vorjahr (2000: rd. € 1,05 Mio.).
Die durchschnittliche Anfangsrendite erhöhte sich im Segment "Wohn-
und Geschäftshäuser" für die Gesamtstadt beachtlich von
6,2% auf 6,5%. Während die durchschnittliche Anfangsverzinsung
in der "Mittleren Preiskategorie" (Renditezone 6 - 8%) und
der "Gehobenen Preiskategorie" (Renditezone 4 - 6%) auf 7,19%
(2000: 6,83%) bzw. 6,34% (2000: 5,73%) stieg, blieb der Vorjahreswert
in der "Niedrigen Preiszone" (Verzinsung 8%) mit 7,56%
unverändert.
Gewerbe- , Industrie- und sonstige bebaute Grundstücke
Neben dem Marktsegment "Büro-, Geschäfts- und Mehrfamilienhäuser"
legte im letzten Jahr auch der Bereich "Gewerbe- , Industrie- und
sonstige bebaute Grundstücke" zu: mit 41 Erwerbsvorgängen
(2000: 35) wurde 2001 ein Transaktionsvolumen von rd.
€ 212 Mio. erzielt, das nahezu 18% (17,6%) über dem Vorjahreswert
(2000: ca. € 180,3 Mio.) liegt. Gleichzeitig hat sich auch hier das
Verkaufsgeschehen auf höherwertige Liegenschaften verlagert: ungeachtet
einer gestiegenen Zahl von Verkaufsfällen lag der Flächenumsatz in
2001 mit 26,1 ha über 30% unter dem Vorjahreswert (2000:
37,7 ha).
Prognose AENGEVELT-RESEARCH:
Insgesamt prognostiziert AENGEVELT-RESEARCH für 2002/2003 aufgrund
hoher Liquiditätszuflüsse und eines euroinduziert zunehmend länderübergreifenden
Anlageverhaltens, das u.a. zur Diversifizierung und Renditearbitrage
großer Portfolios genutzt wird, sowie fortgesetzter gezielter Aktivitäten
von Projektentwicklern auch weiterhin stark prosperierende Investmentmärkte
in den westdeutschen Kernregionen. Hiervon profitiert vor allem der
Großraum Düsseldorf dank seiner deutlich marktführenden Wirtschaftskraft.
So lag die Landeshauptstadt gemessen an den Immobilienumsätzen
je Einwohner mit einem Wert von ca. € 3.666,- im Jahr 2000
weit vor den Rhein-Ruhr-Metropolen Köln (€ 2.275,-) und Essen (€ 1.375,-).
Hieraus leiten sich signifikante Wertentwicklungspotentiale ab. Zusätzliche
Impulse erhält das Segment "Büro- und Geschäftshäuser" aufgrund der
weiterhin hohen Umsatzdynamik am Düsseldorfer Büromarkt. Analog bleiben
auch qualifizierte Wohn- und Geschäftshäuser weiterhin stark nachgefragt.
Indessen treffen seit nunmehr 9 Jahren Investitionswünsche bezüglich
indexierter, langfristig gut vermieteter Büro- und Geschäftshäuser
wie auch qualifizierter, wohnwirtschaftlich genutzter Liegenschaften
in der Region Düsseldorf auf ein vergleichsweise knappes Angebot.
Wie von AENGEVELT-RESEARCH in zahlreichen Untersuchungen und Analysen
prognostiziert übt der Wettbewerb vergleichbarer, aber höher verzinslicher
Anlageimmobilien im europäischen Ausland in Verbindung mit der durch
die Einführung des EURO geschaffenen Markttransparenz zur Angleichung
des Renditeniveaus zunehmend Druck auf die Kaufpreismultiplikatoren
inländischer Investitionsobjekte aus.
Gegenwärtig kommen in Deutschland verstärkt qualifizierte Investment-Portfolios
sowie ausgesuchte "sale & lease backs" auf den Markt. Flankierend
steigern qualifizierte Projektentwicklungen im Bürosegment die Attraktivität
des Investmentmarktes. Indessen wird die aus der Mengenkonjunktur
der letzten Jahre resultierende Angebotsverknappung erst mit einer
zeitlichen Verzögerung von zwei Jahren aufgehoben. Dieser Trend wird
sich aufgrund der eher angebotshemmenden Auswirkungen von Basel II
noch verstärken. Zusätzlich gibt es vermehrt "Paket"- oder Portfolioangebote
auch im Einzelhandelsbereich. Indessen zeigt sich, dass nur sorgfältig
und zielgruppengerecht aufbereitete Angebote die unterschiedlichsten
Anlagebedingungen erfolgreich bedienen.
Deshalb erfordern komplexe Investitionsentscheidungen eine vollkommen
unab-hängige, kompetente und individuelle umfassende Beratung.
Der Düsseldorfer Markt für private Immobilien
Grafiken zum Markt für private
Immobilien in der Region Düsseldorf
Der Aufwärtstrend zum Erwerb privater Immobilien hält in der Region
Düsseldorf unverändert an. Dies belegen sowohl die Zahl der Verkaufsfälle
als auch der erzielte Geldumsatz. So stieg in 2001
die Zahl der Verkäufe gegenüber dem Vorjahr um über 8% auf
4.128 (2000: 3.806) an und das Transaktionsvolumen kletterte
auf € 718,2 Mio. (2000: € 663 Mio.). Damit wurde in Düsseldorf
das zweithöchste Transaktionsvolumen aller Zeiten erzielt. Nur 1993
wurde mit rd. € 720,3 Mio. ein noch etwas höherer Wert erreicht.
Ein- und Zweifamilienhäuser
Grafiken zu den Ein- und Zweifamilienhäusern
Ungeachtet einer gegenüber dem Vorjahr geringeren Zahl an Verkäufen
(2001: 686; 2000: 702) erreichte der Geldumsatz im Segment "Ein-
und Zweifamilienhäuser" in 2001 mit ca. € 238,8 Mio.
einen neuen historischen Spitzenwert. Damit wurde das bisherige
Rekordergebnis (2000: € 222 Mio.) um nahezu 8% übertroffen.
Analog dazu erhöhte sich für das Gesamtsegment der durchschnittliche
Verkaufspreis je Erwerbsvorgang in 2001 um 10% gegenüber
dem Vorjahr auf rd. € 348.000,- (2000: rd. € 316.300,-). Hierbei
verzeichneten alle Preiskategorien wiederum z.T. deutliche Wertzuwächse.
Die höchste Steigerung erzielten wie von AENGEVELT-RESEARCH im Vorbericht
prognostiziert Häuser der "mittleren Preiskategorie" (€
350.000,- bis 600.000,-) mit einem Plus von über 4% bzw.
einem durchschnittlichen Verkaufspreis von € 591.724,-. In
der Wertzone ab € 1 Mio. erhöhte sich der mittlere Kaufpreis
binnen Jahresfrist um 3% auf rd. € 1.657.000,-.
Eigentumswohnungen
Grafiken zu den Eigentumswohnungen
Auch im Marktbereich "Eigentumswohnungen" erhöhte sich im letzten
Jahr das Transaktionsvolumen bei 3.422 Verkäufen (2000: 3.104)
um nahezu 9% auf EUR 479,4 Mio. (2000: EUR 440,1 Mio.).
Dabei konzentrierte sich das Marktgeschehen aufgrund des anhaltend
unzureichenden Angebots an Neubau-Eigentumswohnungen analog zum Jahr
2000 auf Bestandswohnungen. Dessen ungeachtet lag der durchschnittliche
Kaufpreis pro Erwerbsfall mit rd. € 139.340,- nur geringfügig
unter dem Vorjahreswert (2000: ca. € 142.140,-). Analog dazu verzeichnete
AENGEVELT-RESEARCH in einzelnen Teilsegmenten etwas niedrigere Durchschnittspreise
als im Vorjahr. Am stärksten betroffen war hiervon ungeachtet der
hohen Nachfrage seitens einer überaus kritischen Käuferklientel die
"obere Preiskategorie" (ab € 3.500,-/m²): aufgrund des Totalausfalls
von Neubauvorhaben lag hier der durchschnittliche Kaufpreis wie von
AENGEVELT-RESEARCH prognostiziert mit € 4.321,-/m² rd. 4% unter
dem Vorjahreswert (2000: € 4.499,-/m²). Dagegen verzeichnete die "mittlere
Preiskategorie" (€ 2.500,- bis 3.000,-/m²) einen Wertzuwachs von
2% auf durchschnittlich € 2.888,-/m².
Ungeachtet kurzfristiger Preisschwankungen in einzelnen Teilsegmenten
belegt die langfristige Betrachtung des Marktes für Eigentumswohnungen
dessen positive Entwicklung: So erreichte der Preisindex für die Gesamtstadt
Düsseldorf im Jahre 2001 einen Stand von 274 Indexpunkten. Dies bedeutet
einen statistischen Wertzuwachs von über 30% seit 1990 (210 Indexpunkte;
Basis: 1977 = 100). Dabei zeigt die Einzelbetrachtung, dass z.B. die
"obere Preiskategorie" (ab € 3.500,-/m²) in diesem Zeitraum
- unabhängig von temporären Schwankungen - einen noch deutlicheren
Wertzuwachs von rd. 33% aufweist.
Prognose AENGEVELT-RESEARCH:
Marktgerechte Privatimmobilien in der Region Düsseldorf bleiben weiterhin
stark gefragt. Dieser anhaltende Trend spiegelt sich auch in
den Verkäufen unbebauter Grundstücke für den Einfamilienhausbau:
Hier erhöhte sich der Flächenumsatz in 2001 gegenüber
dem Vorjahr um rd. 35% auf 7,5 ha (2000: rd. 5,7 ha).
Dabei werden für Einfamilienhausgrundstücke in den besten Wohnlagen
mindestens € 560,-/m² gezahlt. Das überaus knappe Angebot in gesuchten
Stadtquartieren führt in den nächsten Jahren zu weiteren signifikanten
Preissteigerungen.
Im Bereich "Eigentumswohnungen" wird sich auch zukünftig das Angebot
angesichts einer anhaltend geringen Neubautätigkeit schwerpunktmäßig
auf Bestandsimmobilien konzentrieren. Insbesondere jüngeren Familien
und Singlehaushalten bietet sich hierdurch die Möglichkeit, Wohneigentum
zu vergleichsweise günstigen Einstiegspreisen mit hohem Wertentwicklungspotential
zu erwerben. Die zunehmende Anzahl von Wohnungssanierungen in
gefragten Wohnlagen führt dabei im doppelten Sinne zu einer wachstumsinduzierenden
"Verjüngung" der Quartiere.
Fazit:
Mit einer durchschnittlichen Verzinsung
von aktuell 6,5% für Wohn- und Geschäftshäuser bzw. über
6,9% für Büro- und Geschäftshäuser liegen die Renditen deutlich
über dem gegenwärtig (noch) sehr niedrigen Zinsniveau für Fremdkapital.
Diese sehr seltene Gesamtkonstellation bietet bei ausgewogenem Eigenkapitalanteil
und professioneller Beratung derzeit historisch nahezu einmalige Chancen
für besonders ertragreiche Kapitalanlagen in Immobilien.
Stimuliert wird diese Entwicklung zusätzlich durch die anhaltende
Verschlechterung der staatlichen Rentensituation, die z.T. herben
Enttäuschungen an den Aktienmärkten, erhöhte Inflationsrisiken und
den kontinuierlich sinkenden Außenwert des EURO. Entsprechend steht
für kluge Köpfe das Erfordernis, einen beträchtlichen Vermögensteil
sachwertgesichert und wertdynamisch in Anlagen aus Stein zu investieren,
auch zukünftig ganz oben auf der Tagesordnung.
Und hier zählt die Region Düsseldorf bundes- und europaweit eindeutig
zur ersten Wahl!