30. Juni 2000



Aktueller DIP Halbjahresbericht 2000 bestätigt:

Aufwärtstrend in den westdeutschen Bürozentren hält an

Während in den neuen Ländern die Phase der Marktkonsolidierung noch nicht abgeschlossen ist, setzt sich die positive Marktentwicklung in den westdeutschen Bürozentren mit anziehenden Flächenumsätzen weiter fort. Dies geht aus dem aktuellen DIP Halbjahresbericht 2000 hervor, der soeben erschienen ist.

Der komplette DIP Halbjahresbericht 1/2000 ist hier als PDF-Datei aufrufbar.
Der Ladevorgang kann einige Minuten in Anspruch nehmen - wir bitten um Ihr Verständnis.

 

Bereits in den ersten sechs Monaten diesen Jahres wurden am Frankfurter Büromarkt ca. 320.000 m² Bürofläche umgesetzt. Bis zum Jahresende wird sich der Umsatz auf insgesamt rd. 600.000 m² erhöhen und damit eine neuen Rekordmarke (bisher 1998 mit rd. 550.000 m²) erreichen. Gegenüber dem Vorjahr mit einem Gesamtumsatz von rd. 530.000 m² Bürofläche entspricht dies einer Steigerung um über 13%.

Damit nimmt Frankfurt/Main in diesem Jahr Rang 1 der deutschen Büromärkte vor München ein.

In München/Stadt sind im ersten Halbjahr 2000 rd. 230.000 m² Bürofläche umgesetzt worden. Insgesamt wird sich der Umsatz im Jahr 2000 auf ca. 500.000 bis 530.000 m² stellen. Damit wird zwar das Vorjahresniveau mit ca. 570.000 m² nicht erreicht, indessen sind die Umsatzrückgänge nicht auf eine rückläufige Nachfrage zurückzuführen, sondern auf eine Verknappung des Angebots.

Gemessen an den Büroflächenumsätzen erreicht in diesem Jahr noch vor Berlin Hamburg den dritten Rang. Hier wurde in den ersten sechs Monaten mit rd. 240.000 m² umgesetzter Bürofläche ein Spitzenergebnis erreicht. Bis zum Jahresende zeichnet sich damit ein Rekordumsatz von mindestens 460.000 m² ab, der das 1999er Ergebnis (ca. 390.000 m² Bürofläche) um 18% übertrifft.

Trotz anziehender Nachfrage seitens privater Dienstleistungsunternehmen hat sich in Berlin der Flächenumsatz im ersten Halbjahr 2000 mit rd. 160.000 m² Bürofläche gegenüber dem Vorjahreszeitraum etwas verringert. Bis zum Jahresende prognostiziert DIP einen Gesamtumsatz von ca. 450.000 m² Bürofläche. Im Vorjahr waren es insgesamt rd. 515.000 m² (inkl. Eigennutzer).

In Düsseldorf wurden in den ersten sechs Monaten diesen Jahres über 100.000 m² Bürofläche umgesetzt. Der bisherige Marktverlauf bestätigt die DIP-Prognose, die von einem hervorragenden Jahresumsatz von mindestens 220.000 m² Bürofläche ausgeht. Damit wird zwar das Rekordergebnis von 1999 mit einem Flächenumsatz von rd. 265.000 m² nicht erreicht, liegt aber deutlich über den Ergebnissen der Vorjahre.

Mit einem Umsatz von rd. 105.000 m² Bürofläche im ersten Halbjahr 2000 zeichnet sich in Stuttgart ein ähnliches Spitzenergebnis wie im Vorjahr ab, als ein Gesamtumsatz von ca. 210.000 m² Bürofläche erreicht wurde. Damit hat sich die bis Mitte der 90er Jahre zu beobachtende verhaltene Marktdynamik in den letzten beiden Jahren deutlich belebt und wird sich auch im Jahr 2000 fortsetzen.

Mit einem Transaktionsvolumen in Milliardenhöhe und einem Vermietungsvolumen von jährlich weit über 300.000 m² Gewerbefläche ist DIP Deutsche Immobilien-Partner der mit Abstand größte Maklerverbund Deutschlands, dem die AENGEVELT IMMOBILIEN KG, das Bankhaus ELLWANGER & GEIGER, ARNOLD HERTZ & Co und seit Juni 2000 die FAY Grundstücks-, Verwaltungs- & Finanzierungs-KG angehören.