Cannes, 18.3.2010
Statement
Wulff Aengevelt: Gehaltvolle MIPIM 2010

Nach Neuanfang im vorigen Jahr hat sich in diesem Jahr auf der MIPIM die Spreu weiter vom Weizen getrennt: Seriöse Entscheider, Anbieter und Dienstleister sind da, während „Sonstige“ dem Rotstift Tribut zollen. Die rückläufige Quantität tut der Qualität nur gut: Man kommt zügig in den Hallen und auf der Croisette voran, hat Zeit für intensive Gespräche. Das ist wichtig, denn in Zeiten komplexer Marktentwicklungen bedarf es intensiven Netzwerkens.
Dafür ist die MIPIM hinsichtlich Zeitpunkt – die Jahrespläne stehen fest, aber die „Wiese“ ist noch nicht „gemäht“ -, Standort und Teilnehmer ideal: Ideen, Geld, Projekte, Investments und Entscheider sind da. Dabei kommen zusätzlich neue transaktionsfähige Player auf den Markt.
Hier werden Objekte, Pläne für neue Projekte und Stadtentwicklungen vorgestellt und „face to face“ statt „mail to mail“ in die Zukunft transportiert. Dabei ist die MIPIM das Fundament, um wichtige Objektdetails oder Projektfragen auf „kurzem Wege“ zu klären: Politik und Verwaltung sind „standverfügbar“. Im Fokus stehen erwartungsgemäß Core-Objekte und lage- und bedarfsplausible Projekte.
Insgesamt ist deutlich zu spüren: Die Krise ist zwar immer noch nicht vollkommen überwunden, indessen herrscht wieder zunehmend markttragender Optimismus. Deutschland profitiert von der Krise an den „Rändern“ Europas: Internationale Entwickler und Investoren schauen verstärkt in die Mitte nach Deutschland, wo es als bedeutendster europäischer Volkswirtschaft weder vergleichbare Immobilienblasen noch Strukturverwerfungen gab.
Zu den Gewinnern der Metropolregionen zählt Düsseldorf, was nicht zuletzt der soliden Haushaltspolitik und gezielten Wirtschaftsförderung und den dadurch exzellenten Rahmenbedingungen zu verdanken ist. Damit beweist die MIPIM einmal mehr: Systematisch vorbereitet ist sie eine leistungsfähige Plattform für nutzenstiftende Transaktionen.
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