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Rückläufige Flächenumsätze am Frankfurter Büromarkt
Presse

Frankfurt am Main, 16.10.2009

AENGEVELT-RESEARCH: Bilanz I.-III. Quartal 2009
Rückläufige Flächenumsätze am Frankfurter Büromarkt




Am Frankfurter Büromarkt (inkl. Eschborn, Offenbach-Kaiserlei) wurde in den ersten neun Monaten 2009 nach Analysen von AENGEVELT-RESEARCH ein Büroflächenumsatz von rd. 278.000 m² erzielt. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum (I.-III. Quartal 2008: 372.000 m²) bedeutet dies einen Rückgang um 25%.
Für das Gesamtjahr 2009 prognostiziert Michael Fenderl, Leiter AENGEVELT-RESEARCH, einen Büroflächenumsatz von rd. 370.000 m², der damit etwa ein Viertel niedriger ausfallen dürfte als im Vorjahr (2008: 494.000 m²).

Büroflächenumsätze nach Lagen
• Hinsichtlich der Standortpräferenzen analysiert AENGEVELT-RESEARCH in den ersten drei Quartalen des Jahres den Umsatzschwerpunkt im Central Business District (CBD) mit rd. 181.800 m² bzw. 65% des gesamten Büroflächenumsatzes (Vorjahreszeitraum: ca. 157.000 m² und 42%). Hierbei dominierte vor allem der Flächenumsatz im Bankenviertel mit rd. 129.000 m² (ca. 46% des Gesamtumsatzes), der somit gegenüber dem Vorjahreszeitraum wieder deutlich an Bedeutung gewann.
• Einen markanten Rückgang des anteiligen Flächenumsatzes wurde in den Bürobezirken Sachsenhausen von 4,2% (ca. 15.800 m²) im Vorjahreszeitraum auf aktuell 2,0% (rd. 5.600 m²) und Niederrad von 8,1% (ca. 30.200 m²) auf 5,9% (rd. 16.300 m²) registriert. Den größten Rückgang hat Eschborn zu verzeichnen: Der Umsatzanteil ging von 24,6% bzw. 91.400 m² auf nunmehr 2,3% bzw. 6.400 m² zurück.
• Eine Zunahme des Büroflächenumsatzes wurde dagegen im Flughafenbereich mit einem Anteil von rd. 6,1% (16.900 m²) gegenüber 2,6% (9.700 m²) im Vorjahreszeitraum und in Offenbach-Kaiserlei mit 5,4% und 15.000 m² (I.-III. Q. 2008: 3,4% und 12.500 m²) ermittelt.

Büroflächenumsätze nach Branchen
• In den ersten drei Quartalen 2009 präsentierte sich die Gruppe der sonstigen Unternehmen (u. a. Industrie, Handel, Transport) mit rd. 106.600 m² bzw. einem Anteil von 38% am Gesamtbüroflächenumsatz erstmals als stärkste Nachfragegruppe am Frankfurter Büromarkt (I.-III. Q. 2008: 13%). Dies resultiert vor allem aus der diesjährigen Anmietung der Frankfurter Dresdner-Bank-Zentrale durch die Deutsche Bahn AG.  
• Die bislang stärkste Nachfragegruppe der Finanzdienstleister erzielten mit einer Quote von rd. 26% (ca. 71.400 m²) zwar wiederholt einen beachtlichen Marktanteil, doch ging der Umsatzanteil gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich zurück (Anfang Oktober 2008: rd. 42%).
• Ebenfalls rückläufig entwickelte sich die Nachfrage der Unternehmen aus den Branchen IT, Medien und Telekommunikation mit einem Anteil von nur noch rd. 4% (rd. 10.500 m²) am Büroflächenumsatz (Anfang Oktober 2008: rd. 13%).
• Der Marktanteil der öffentlichen Hand halbierte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf nunmehr 10% (ca. 27.400 m²). 
• Eine signifikante Erhöhung des Marktanteils konnte bei der Nachfragegruppe der unternehmensbezogenen und sozialen Dienstleister analysiert werden. Hier stieg die Quote auf ca. 22% bzw. 62.100 m² (I.-III. Q. 2008: rd. 12%). 

Steigende Büroleerstände
• Die kurzfristig verfügbare Angebotsreserve (bezugsfähig innerhalb von drei Monaten) hat sich binnen Jahresfrist um rd. 70.000 m² erhöht und stellt sich aktuell auf rd. 1,70 Mio. m² Bürofläche bzw. eine Leerstandsrate von 14,3% (Anfang Oktober 2008: rd. 1,63 Mio. m² bzw. 13,9%).
• Bis Ende 2009 prognostiziert Michael Fenderl eine weitere Erhöhung der Angebotsreserve auf rd. 1,75 Mio. m² Bürofläche bzw. eine Leerstandsquote von 14,7%.
 
Mieten geben weiter nach
Bei den Mieten zeigt sich die Frankfurter Marktentwicklung weiterhin im Abschwung:
• Im Bereich der gewichteten Spitzenmiete stellt sich der Wert mit rd. EUR 35,-/m² rd. 7% unter Vorjahresniveau (EUR 37,50/m²). Insgesamt bleibt die Mainmetropole indessen weiterhin der teuerste Bürostandort in Deutschland.
• Die mittlere Miete in City-Lagen hat ebenfalls um rd. 4% auf rd. EUR 21,50/m² nachgegeben (Anfang Oktober 2008: rd. EUR 23,50/m²).



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