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Halbjahresrekord am Büroflächenmarkt Leipzig - Leerstandsquote erstmals wieder unter 20%
Presse

Leipzig, 6.7.2009

AENGEVELT-RESEARCH: Bilanz 1. Halbjahr 2009
Halbjahresrekord am Büroflächenmarkt Leipzig - Leerstandsquote erstmals wieder unter 20%

Der Büromarkt Leipzig: Entwicklung Flächenumsatz, Angebotsreserve, gewichtete Spitzenmiete
Der Büromarkt Leipzig: Entwicklung Flächenumsatz, Angebotsreserve, gewichtete Spitzenmiete

Nach einem dynamischen Start im ersten Quartal 2009 erreichte der Leipziger Büromarkt mit dem durch Dr. Elke Engel, Leiterin gewerbliche Vermietung AENGEVELT Leipzig, an die Stadt Leipzig vermittelten Großabschluss über rd. 42.0000 m² in der Prager Straße im ersten Halbjahr 2009 einen Rekordumsatz von rd. 70.500 m² Bürofläche (1. Hj. 2008: 28.000 m² bzw. 1. Hj. 2007: 40.000 m²).
Weitere Besonderheit: Die Leerstandsquote unterschreitet erstmals seit 1996 wieder die 20%-Marke. Gleichzeitig ist die Spitzenmiete gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich um 20% auf EUR 12,00/m² gestiegen.

Prognose 2009
Für das Gesamtjahr 2009 prognostiziert Markus Schmidt, Leiter AENGEVELT-RESEARCH, einen Büroflächenumsatz um 120.000 m².
Das Marktgeschehen wird - abgesehen von dem Großabschluss der Stadt Leipzig - aktuell von der Nachfrage in den kleinteiligeren Büroflächen-segmenten unter 250 m² geprägt. Großflächige Anmietungen sind eher selten. Das ist u.a. die Folge der geringen Büroflächenfertigstellungen der letzten Jahre: Moderne, zusammenhängende Büroflächen verknappen sich in Leipzig in guten Lagen zunehmend.
Derzeit, so Markus Schmidt, verzögerten allerdings die Unsicherheiten bezüglich der konjunkturellen Entwicklung teilweise Mietvertragsver-handlungen und den Abschluss langfristiger Laufzeitvereinbarungen. Dementsprechend ist - wie auch in anderen Bürozentren - vermehrt eine Tendenz zur Nutzung von Optionszeiten und –flächen sowie kurzen Vertragslaufzeiten festzustellen.

Dominierende Nachfrage der öffentlichen Hand
-     Öffentlich Einrichtungen stellten - insbesondere aufgrund des genannten Großabschlusses - im ersten Halbjahr 2009 mit ca. 44.300 m² bzw. einem Anteil von rd. 63% am gesamten Flächenumsatz die stärkste Nachfragegruppe am Leipziger Büromarkt.
-     Eine rege Nachfrage wurde im ersten Halbjahr 2009 in Leipzig zudem durch die unternehmensbegleitenden und sozialen Dienstleister generiert. Rd. 14.400 m² Bürofläche bzw. eine Marktquote von 20% entfielen auf diesen Sektor.
-     Die Gruppe der sonstigen Nachfrager (insbesondere Industrie-, Handels- und Verkehrsunternehmen) kontrahierte im ersten Halbjahr 2009 mit rd. 5.200 m² Bürofläche rd. 7% des gesamten Leipziger Flächenumsatzes.
-     Der Marktanteil von Finanzdienstleistern und Versicherungen fiel im ersten Halbjahr 2009 etwas schwächer aus als im Vorjahreszeitraum. Insgesamt wurden ca. 4.500 m² bzw. 6% des Büroflächenumsatzes durch diese Unternehmen angemietet.
-     Medien-, IT- und andere Kommunikationsunternehmen spielten im bisherigen Jahresverlauf 2009 eine relativ unbedeutende Rolle: Nur rd. 3% bzw. 2.200 m² wurden durch sie umgesetzt. Im Jahr 2008 entfiel auf dieser Gruppe noch ein Marktanteil von rd. 19%.

Umsatz nach Lagen
-     In Leipzig konzentrierte sich die Büroflächennachfrage im ersten Halbjahr 2009 vor allem auf die erweiterten Cityrandlagen. Die Innenstadtlagen mit Citykern und Ringlage blieben wiederholt deutlich hinter den Vorjahren zurück.
-     Der Umsatzanteil der erweiterten Cityrandlagen liegt im ersten Halbjahr 2009 bei rd. 84% bzw. gut 59.000 m². Ausschlaggebend für den überdurchschnittlichen Umsatz in diesem Gebiet war der Großabschluss in der Prager Straße (Technisches Rathaus).
-     Auf das Gebiet des Citykerns entfielen rd. 14% bzw. 9.600 m² und auf die Ringlage rd. 3% bzw. 2.000 m².
-     Der bereits seit Jahren zu beobachtende Trend, dass sich die standortbezogenen Präferenzen der Nachfrager am Leipziger Büromarkt auf Stadtteillagen im erweiterten Cityrand verschieben, hält weiter an. „Für die Mehrzahl der Büronutzer ist die `Handelsnachbarschaft´ einer der wichtigsten Standortfaktoren“, so Markus Schmidt. Dementsprechend rechnet er auch mit einer weiterhin anhaltenden Absatzkonzentration in den etablierten Stadtteillagen des Cityrandes.

Verringerung marktaktiver Angebotsüberhänge
-     Der Gesamtumfang der kurzfristig verfügbaren Angebotsreserve (bezugsfähig innerhalb von drei Monaten) wurde binnen Jahresfrist erneut abgebaut. Ausschlaggebend war neben Umnutzung und Abriss vor allem die Vermietung des Allianz-Gebäudes mit rd. 42.000 m² in der Prager Straße.
-     Insgesamt hat sich die Angebotsreserve innerhalb von zwölf Monaten um rd. 60.000 m² auf rd. 668.000 m² reduziert (Mitte 2008: rd. 730.000 m²).
-     Die nominelle Leerstandsquote hat sich damit bei einem Gesamtbüroflächenbestand von rd. 3,36 Mio. m² binnen Jahresfrist deutlich um nahezu zwei Prozentpunkte auf aktuell 19,9% reduziert (Mitte 2008: 21,6%, Ende 2008: 21,4%) und liegt damit erstmals wieder seit 1996 unter der 20%-Marke.

Mieten im A-Lagen mit nachfragegerechter Ausstattung ziehen an
-     Die gewichtete Spitzenmiete für Büroflächen ist im Vergleich zum Vorjahr um 20% von rd. EUR 10.00/m² auf aktuell EUR 12,00/m² gestiegen.
-     Auch die mittlere Miete in den City-Lagen hat mit aktuell ca. EUR 8,00 m² im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (Ende Juni 2008: ca. EUR 6,80 /m²) deutlich um rd. 16% zugelegt.
-     In der gesamten Stadt liegt die Durchschnittsmiete derzeit bei rd. EUR 6,50 m².
-     Für die Nachfragentwicklung bestehen in Leipzig kurz- und mittelfristig vergleichbar günstige Rahmenbedingungen sowohl von Seiten des Flächenangebots als auch hinsichtlich der Mietkonditionen. „Allerdings sind zukünftig unter Berücksichtigung der geringen Fertigstellungen in den nachgefragten Lagen bei entsprechend moderner Büroausstattung anziehende Mietpreisforderungen zu erwarten“, so Markus Schmidt.



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Leiter Öffentlichkeitsarbeit / Marketing
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