Leipzig / Düsseldorf, 18.12.2009

Mit Entsetzen reagierte Dr. Wulff Aengevelt, Mitglied und Vorsitzender des Kuratoriums des Freundeskreises der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy, auf den Raub der Mendelssohn-Büste, die Aengevelt der Hochschule im Jahre 2002 gespendet hat: „Gleichgültig, ob Kunst- oder Buntmetallraub: Der Raub der Büste aus solch niederen Motiven macht mich fassungslos und wütend. Ich bitte deshalb die Leipziger Bürger um ihre Mithilfe und setze 1.000 Euro Belohnung zur Ergreifung der Täter und hoffentlich Wiederbeschaffung aus. Gemeinsam können und müssen wir erreichen, dass die von dem renommierten Bildhauer Karl-Heinz Klein geschaffene Mendelssohn-Büste an ihren Platz zurückkehrt.“ Dabei gehe es nicht allein um den materiellen Wert des Kunstwerkes in Höhe von rd. 9.000 Euro, sondern auch die große ideelle Bedeutung des unsterblichen Mendelssohns als Gründer der ältesten Musikhochschule Deutschlands und Ehrenbürger der Stadt Leipzig.
Aengevelt rief die Leipziger Bürger zu Solidarität auf und bat um Unterstützung für den Freundeskreis der Hochschule (“Freundeskreis der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy e.V.”, Spendenkonto: 110 695 800 · Dresdner Bank · BLZ 860 800 00).
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