AENGEVELT Immobilien GmbH & Co. KG Adresse: Düsseldorf in Nordrhein-Westfalen. Telefon: 0211 / 8391-0. .
DIP – Deutsche Immobilien-Partner: Krise erfasst Büromärkte
Presse

Deutschland, 22.12.2009

Jahresbilanz 2009 der deutschen Büromärkte
DIP – Deutsche Immobilien-Partner: Krise erfasst Büromärkte

Die wichtigsten Kennziffern der 15 DIP-Büromärkte im Überblick

Die kontinuierliche und vergleichende Analyse von 15 deutschen Büromärkten (Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Essen, Frankfurt/M., Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Magdeburg, München, Nürnberg, Rostock und Stuttgart) durch DIP - Deutsche Immobilien-Partner ermöglicht Querschnittsvergleiche zwischen den Märkten in West- und Ostdeutschland und zwischen Städten verschiedener Marktgröße.

Die Analysen von DIP – Deutsche Immobilien-Partner zeigen, dass sich die Wirtschafts- und Finanzkrise im Jahr 2009 vollends auf die Büromärkte ausgewirkt hat. Insgesamt stellt sich der Büroflächenumsatz (inkl. Eigennutzer) in den 15 deutschen DIP-Bürostandorten im Jahre 2009 auf rd. 2,86 Mio. m² Bürofläche. Dies bedeutet gegenüber dem Vorjahr (2008: rd. 3,77 Mio. m²) einen - wie von DIP prognostiziert - markanten Rückgang um rd. 24% und bewegt sich damit auf dem Niveau der Jahre 2002 bis 2004.
 
Der Büroflächenleerstand erhöhte sich in den 15 DIP-Märkten binnen Jahresfrist auf aktuell rd. 9,78 Mio. m² (Ende 2008: rd. 9,43 Mio. m²). Die Leerstandsquote stieg von 9,0% auf 9,3%.
 
Die gewichtete Spitzenmiete in den 15 analysierten deutschen Büromärkten sank in 2009 gegenüber dem Vorjahr um ca. 8% auf rd. EUR 23,20/m² (2008: ca. EUR 25,20/m²).

DIP-Büromärkte:Geringere Umsatzdynamik
In den erfassten 15 deutschen DIP-Büromärkten (Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Essen, Frankfurt/M., Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Magdeburg, Mannheim, München, Rostock, Stuttgart) wurde in 2009 mit rd. 2,86 Mio. m² ein um 24% geringerer Büroflächenumsatz (inkl. Eigennutzer) als im Vorjahr (2008: rd. 3,77 Mio. m²) erzielt.
Dabei erfolgten die Auswirkungen der Finanzmarktkrise und wirtschaftlichen Entwicklungen auf die einzelnen Bürostandorte in unterschiedlichem Ausmaß.
In den sieben größten deutschen Städten (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt/M., Hamburg, Köln, München, Stuttgart) ging der Büroflächenumsatz mit ca. 2,3 Mio. m² bzw. rd. 79% der Büroflächenumsätze aller 15 DIP-Büromärkte um rd. 29% gegenüber dem Vorjahr zurück.

Der deutschlandweit umsatzstärkste Büromarkt ist 2009 wie in den Vorjahren und ungeachtet eines Umsatzrückgangs um rd. 225.000 m² wiederum München mit rd. 540.000 m² (-29% gegenüber dem Vorjahr), gefolgt von Berlin (rd. 420.000 m²; -11%), Frankfurt/M. mit rd. 360.000 (-27%) und Hamburg mit 350.000 m² (-36%). In Düsseldorf betrug der Rückgang sogar rd. 47% (225.000 m²) und in Köln wurde mit 200.000 m² rd. 32% weniger Bürofläche umgesetzt. Nur in Stuttgart wurde mit 171.000 m² das letztjährige Umsatzvolumen nahezu erreicht (-5%).
 
In den übrigen 8 DIP-Bürozentren mittlerer Größe wurden 2009 zusammen rd. 589.000 m² Bürofläche umgesetzt, in etwa so viel wie im Vorjahr (2008: rd. 597.000 m²).
Anders als in den großen Bürozentren konnten dabei fünf Standorte ihre Umsatzergebnisse ungeachtet der Krise sogar verbessern, allen voran Leipzig mit rd. 115.000 m² (+35%) und Magdeburg mit 25.000 m² (+25%). Auch Bremen (+12%), Hannover (+6%) und Dresden (+4%) konnten entgegen dem allgemeinen Trend einen höheren Flächenumsatz als im Vorjahr verbuchen.
 
Prognose 2010
Für das Jahr 2010 prognostiziert DIP für die 15 analysierten Büromärkte einen gegenüber 2009 weitgehend stabilen Büroflächenumsatz von insgesamt ca. 2,8 Mio. m².
 
Weiterer Anstieg der Büroflächenleerstände
Der Gesamtumfang der kurzfristig verfügbaren Büroflächen hat sich innerhalb eines Jahres in den 15 analysierten deutschen Märkten um rd. 350.000 m² von rd. 9,43 Mio. m² Ende 2008 auf ca. 9,78 Mio. m² Ende 2009 vergrößert. Die durchschnittliche Leerstandsquote der 15 DIP-Büromärkte erhöhte sich damit von 9,0% auf aktuell 9,3%.

Rückgang der Büromieten
Der Trend sinkender Büromieten setzte sich im Jahresverlauf 2009 in den meisten Städten fort und erfasste zunehmend auch die marktgerechten Flächenangebote in allen Bürolagen.
Die gewichtete Spitzenmiete in den 15 analysierten deutschen Büromärkten sank in 2009 gegenüber dem Vorjahr um 8% auf rd. EUR 23,20/m² (2008:ca. EUR 25,20/m²).
Das durchschnittliche Mietniveau für Büroflächen in Citylagen reduzierte sich ebenfalls um ca. 8% von rd. EUR 15,50/m² im Jahr 2008 auf rd. EUR 14,20/m² in 2009.
 
Trends 2010
Basierend auf den aktuellen Marktanalysen lassen sich für 2010 folgende Trends ableiten:
-          Im Jahr 2010 erwartet DIP in den meisten Büromärkten eine Stabilisierung des Büroflächenumsatzes und erwartet für die 15 DIP-Märkte ein Umsatzvolumen von ca. 2,8 Mio. m². Viele Unternehmen sind weiterhin verunsichert und werden ungeachtet eines voraussichtlich leichten Wirtschaftswachstums vorerst nicht expandieren, sondern zurückhaltend abwartend agieren. Die Folge sind kurzfristige Vertragsverlängerungen im Bestand und angesichts noch fehlender robuster Wachstumsaussichten oftmals die Verschiebung großflächiger Anmietungsentschei-dungen.
-          Das Fertigstellungsvolumen an Büroflächen wird u. a. aufgrund der weiterhin restriktiven Finanzierungssituation und der Zurückstellung von Projekten sinken.
-          Das Gesamtangebot an kurzfristig verfügbaren Flächen wird weiter steigen. Ungeachtet reduzierter Fertigstellungsvolumina wird aufgrund der zu erwartenden weiterhin niedrigen Flächenumsätze die Angebotsreserve steigen. Hinzu kommt, dass aufgrund von Personalabbau und der klaren Unternehmensvorgabe zur Flächenoptimierung der Bedarf an Büroflächen je Mitarbeiter sinkt.
-          Grundsätzlich bleiben die Vermarktungschancen für moderne Bürogebäude mit entsprechender Ausstattung in gefragten Lagen relativ gut. In weniger nachfragegerechten Bestandsgebäuden (veraltet, B-Lagen bzw. verkehrstechnisch suboptimal angebunden, geringere Flächen- und Energieeffizienz etc.) ist hingegen mit einem markanten Anstieg des Leerstands zu rechnen.
-          Der Trend sinkender Büromieten wird voraussichtlich anhalten. Neben einer weiteren Zunahme von Incentive-Angeboten rechnet DIP für die Mehrzahl der Städte weiterhin mit moderat rückläufigen Mieten. Dieser Rückgang wird in einfachen Lagen markanter als im Spitzensegment ausfallen. 
 
DIP - Deutsche Immobilien-Partner
DIP wurde 1988 als Brancheninnovation gegründet und ist als bedeutendster Maklerverbund Deutschlands seitdem kontinuierlich erweitert worden. DIP-Partner sind: Aengevelt Immobilien GmbH & Co. KG, Arnold Hertz & Co. KG, Bankhaus Ellwanger & Geiger, BUM Immobilien, Fürst Immobilien, KSK-Immobilien GmbH, Robert C. Spies Gewerbe und Investment GmbH & Co. KG, Spiegelfeld International GmbH und TLG IMMOBILIEN GmbH (Niederlassung Süd).
Darüber hinaus ist der DIP-Leistungsumfang sinnvoll um sogenannte „preferred partner“ erweitert worden. Dabei handelt es sich um: Hochschule Biberach, QUICKBORNER TEAM Gesellschaft für Planung und Organisation GmbH, ARCADIS Immobilien Consulting GmbH sowie die RAG Montan-Immobilien GmbH.
Mit der praxisbewährten Erweiterung zum Kompetenznetzwerk mit renommierten „klas-sischen“ Immobiliendienstleistern als DIP-Partnern und Spezialisten aus unterschiedlichen Service-Organisationen als „preferred partners“ bietet DIP seinen Kunden den „Kom-plettservice rund um die Immobilie und aus einer Hand“.



<< Zurück zur Übersicht

Ansprechpartner:



Thomas Glodek
Leiter Öffentlichkeitsarbeit / Marketing
Düsseldorf
Tel. 0211 8391307
t.glodek@aengevelt.com
Stichwortsuche:
Acrobat Reader herunterladen
Deutsche Immobilien Partner IPP IZI Ring Deutscher Makler Bezirksverband Düsseldorf e.V.  IVD Bundesverband der Immobilienberater, Makler, Verwalter und Sachverständigen e.V.
© 2014, AENGEVELT Immobilien GmbH & Co. KG
Internetagentur: NEXUS Netsoft GmbH