düsseldorf, 1.4.2008
AENGEVELT-RESEARCH:
Stabiler Einzelhandelsmarkt in Düsseldorfer
Die Marktpotentiale für einen gesunden Düsseldorfer Einzelhandel haben sich auch in Zeiten der Finanzkrise nicht wesentlich verändert. Dafür sprechen die im Berichtsjahr 2008 weiterhin auf hohem Niveau rangierenden einzelhandelsspezifischen Kennziffern:
• So liegt Düsseldorf im Vergleich der größten deutschen Städte ungeachtet einer leicht gesunkenen Kaufkraftkennziffer von aktuell 119,9 (2007: 121,2) weiterhin auf dem zweiten Platz hinter München (137,8).
• Den gleichen Rang belegt Düsseldorf beim einzelhandelsrelevanten Umsatz-Niveau mit einem Wert von 145,9 und wird nur von München (152,6) übertroffen.
• Hinsichtlich der Zentralitätskennziffer (Relation zwischen Kaufkraft-Abfluss aus der Stadt ins Umland und „Kaufkraft-Import“ aus dem Umland in die Stadt) belegt Düsseldorf mit einem Wert von 130,9 sogar weiterhin Platz 1 vor Stuttgart (130,5) und München (125,8).
• Auf dieser Basis erreichte das Umsatzvolumen des Düsseldorfer Einzel-handelsmarktes 2008 nahezu wieder den Vorjahreswert von EUR 4,3 Mrd.
Überdurchschnittliche Flächenausstattung
• 2008 wurden rd. 23.000 m² zusätzlicher Einzelhandelsfläche im Düsseldorfer Stadtgebiet fertiggestellt.
• Düsseldorf verfügt damit über einen vergleichsweise hohen Gesamtbestand an Einzelhandelsflächen von rd. 1,31 Mio. m² Verkaufsfläche. Dies sind rd. 2,2 m² Vkf. je Einwohner. Zum Vergleich: Frankfurt/M. rd. 1,5 m², Berlin und München jeweils 1,3 m² je Einwohner.
Anziehende Spitzenmieten nur in Top-Lagen
• Das Spitzenmietniveau für ebenerdige, gut geschnittene Läden im Größensegment um ca. 100 m² erhöhte sich im Jahresverlauf 2008 in den Düsseldorfer 1a-Lagen auf rd. EUR 225,-/m² (2007: EUR 205,-/m²).
• In 1b-Lagen gaben die Spitzenmieten dagegen um rd. 9% auf ca. EUR 90,-/m² nach, ebenso in 2a-Lagen mit aktuell rd. EUR 35,-/m² (-12,5%).
Trends der Marktentwicklung
• AENGEVELT prognostiziert auch für 2009 eine anhaltend hohe bzw. noch anziehende Nachfrage nach adäquaten EH-Flächen in den top Düsseldorfer Lagen u.a. seitens internationaler Filialisten.
• Dadurch gibt es in den Top-Lagen - bei anhaltender Flächenknappheit – kaum Mieterfluktuation bzw. zügige Nachvermietungen - oftmals „off market“ – und damit keine Leerstände.
• Entsprechend bleibt das Mietpreisniveau in 1a-Lagen stabil; in 1b-Lagen kommt es dagegen bei gleichbleibender bzw. zurückgehender Flächennachfrage zu einem leicht fallenden Preisniveau.
• In 2er-Lagen ist standort- und objektabhängig mit vorübergehenden, teils längeren Vermarktungs- bzw. Leerstandszeiten zu rechnen.
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