Düsseldorf, 9.4.2008

Viele Marktbeobachter befürchten nach den Boomjahren 2006 und 2007 massive Einbrüche am deutschen Investmentmarkt. Tatsächlich beobachtet DIP – Deutsche Immobilien-Partner eine anhaltend hohe nationale und internationale Nachfrage insbesondere nach deutschen Wohninvestments. Gleichzeitig analysiert DIP für das Gesamtsegment der Wohninvestments wieder leicht steigende mittlere Bruttoanfangsrenditen. Entsprechend prognostiziert DIP für 2008 bundesweit für das Segment der Wohninvestments einen im Vergleich zum gewerblichen Bereich nur geringen Rückgang der Geldumsätze.
Hinsichtlich der Käufergruppen gibt es keine markanten Veränderungen. Dies ist unter anderem auf eine beinahe schon ideologische Trennung der Investoren in zwei Lager zurückzuführen: Diejenigen, die alles, nur keine Wohnimmobilien erwerben wollen und die, die auf keinen Fall gewerbliche Investments tätigen. „Gegner“ von Wohninvestments sind z.B. offene Immobilienfonds. Das ändert sich allmählich. So wurde für den P2 Value Fonds von Morgan Stanley angekündigt, dessen Wohnimmobilienquote von 5 Prozent auf 10 bis 20 Prozent aufstocken zu wollen. Das zeigt Trendbewusstsein.
Bei den Wohninvestment-„Fans“ gibt es einen Rückgang der Aufteiler zugunsten der mittel- bis langfristigen Bestandshalter. Verstärkt aktiv werden dabei „Wertschöpfer“, Investoren, die bevorzugt in etablierten Stadtquartieren Wohnanlagen mit Leerständen von bis zu 30 Prozent renditeorientiert erwerben, um insbesondere mit besserem Management, sinnvollen Investitionen wie einer energetischen Sanierung etc. Image, Mieterqualität, Vermietungsquote und Mieterträge signifikant zu verbessern.
Außerdem gibt es ein sehr stabiles Kontingent an Qualitätskäufern. Diese suchen hochwertige Wohnimmobilien in bevorzugten Stadtquartieren und sind bereit, dafür Preise bis zum 17-fachen der Jahreskaltmiete zu zahlen. Hier können werthaltige Standorte wie Düsseldorf besonders punkten.
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