Düsseldorf, 31.3.2008

Attraktives Investment: Gepflegte Wohnanlage in Düsseldorf-Derendorf
Renditeentwicklung deutscher Wohninvestments
Die Investment-Experten von AENGEVELT vermittelten im Exklusivauftrag des Eigentümers, einem Düsseldorfer Versorgungswerk, den Verkauf eines Wohnungspaketes mit 139 Wohnungen und 2 Gewerbeeinheiten mit einer Gesamtfläche von rd. 12.700 m² Mietfläche sowie 177 Tiefgaragenstellplätzen in Düsseldorf-Derendorf und Köln-Deutz für einen achtstelligen Euro-Betrag an einen der größten niederländischen Privatinvestoren Metterwoon Vastgoed B.V., vertreten durch InMediasRes Real Estate GmbH, Düsseldorf. Der Kaufpreismultiplikator lag dabei deutlich über dem 16-fachen der Jahreskaltmiete.
Dieser Verkauf belegt, so Dr. Lutz Aengevelt, geschäftsführender Gesellschafter AENGEVELT IMMOBILIEN GmbH & Co. KG, die anhaltend hohe nationale und internationale Nachfrage nach deutschen Wohninvestments. Entsprechend prognostiziert DIP – Deutsche Immobilien-Partner für 2008 bundesweit für das Segment der Wohninvestments einen im Vergleich zum gewerblichen Bereich nur geringen Rückgang der Geldumsätze.
Hinsichtlich der Käufergruppen gibt es laut Aengevelt keine markanten Veränderungen: „Dies ist unter anderem auf eine beinahe schon ideologische Trennung der Investoren in zwei Lager zurückzuführen: Diejenigen, die alles, nur keine Wohnimmobilien erwerben wollen und die, die auf keinen Fall gewerbliche Investments tätigen.“ „Gegner“ von Wohninvestments seien z.B. offene Immobilienfonds, obgleich sich das allmählich ändere. So wurde für den P2 Value Fonds von Morgan Stanley angekündigt, dessen Wohnimmobilienquote von rd. 5 Prozent auf 10 Prozent bis 20 Prozent aufstocken zu wollen. „Das“, so Aengevelt, „zeigt Trendbewusstsein.“
Bei den Wohninvestment-„Fans“ sieht Aengevelt einen Rückgang der Aufteiler zugunsten der mittel- bis langfristigen Bestandshalter. „Verstärkt aktiv werden dabei „Wertschöpfer“, Investoren, die bevorzugt in etablierten Stadtquartieren Wohnanlagen mit Leerständen von bis zu 30 Prozent renditeorientiert erwerben, um insbesondere mit besserem Management, sinnvollen Investitionen wie einer energetischen Sanierung etc. Image, Mieterqualität, Vermietungsquote und Mieterträge signifikant zu verbessern“, so die Prognose von Lutz Aengevelt.
Außerdem gebe es ein sehr stabiles Kontingent an Qualitätskäufern. Diese suchen hochwertige Wohnimmobilien in bevorzugten Stadtquartieren und sind bereit, dafür Preise bis zum 17-fachen der Jahreskaltmiete zu zahlen. Beispiel sei der genannte Erwerb der Düsseldorfer und Kölner Wohnanlagen durch den niederländischen Investor.
Für das Gesamtsegment zeichnet sich bundesweit nach kontinuierlich steigenden Kaufpreismultiplikatoren nunmehr eine Trendumkehr mit wieder steigenden Renditen ab (siehe Grafik).
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